Auf (nimmer) Wiedersehen, StudiVz
Spätestens nach der jüngsten Datenpanne bei SchülerVz, dem kleinen Bruder von StudiVz, war klar, dass man im Hause StudiVz seit Jahren nichts zum Thema Datenschutz gelernt hat — allen Versprechen zum Trotz.
Es wurde also allerhöchste Zeit, meinen schon lange brach liegenden Account dort endlich zu löschen. Zwar hatte ich dort von Anfang an außer dem Allermindesten keine persönlichen Daten hinterlegt — aber selbst diese Daten sind im Hause “Vz” offenbar nicht sicher.

In diesem Sinne, liebes StudiVz, auf nimmer Wiedersehen!

Tja, die Einsicht kam spät, aber sie kam
Besonders ironisch. Das Logo “StudiVZ Datenschutz – Deine Daten gehören Dir” rechts unten
Auch bei mir kam die Einsicht. Allerdings schon ein paar Monate früher
Irgendwann muss man ja auch mal loslassen können. Wir sind keine Studenten mehr…und das ist auch gut so.
Ja, ich erinnerte mich an den Account, als mir jemand dort was zum Geburtstag schrub — jetzt kriege ich vielleicht weniger Geburtstagsmails, aber muss immerhin ein bisschen weniger um meine Daten fürchten.
Markus: Das Logo fand ich auch besonders ironisch — und beinahe beleidigend für die Leute, die StudiVz ihre Daten anvertraut haben und sie nun in dunklen Kanälen wähnen müssen.
Christian: Warte nur, bald gibt es bestimmt auch IngenieurVz — oh, Moment, das gibts schon und es heißt Xing
Jetzt wo ich mich aus dem StasiVZ gelöscht habe werde ich wohl nicht mit XING, Facebook oder sonstigen Quark anfangen. Ich bezweifle, dass die “sauberer” sind. Vermutlich zahlen die bei einer Erpressung einfach und erhalten sich so ihren guten Ruf.
Morgen verbrenne ich feierlich alle meine Netzwerkkabel (ja, auch das WLAN Kabel) und verabschiede mich ganz aus der Netzwelt. Sollen die Leute mir ein FAX schicken wenn sie was wollen…
Ich plädiere immer noch für die gute alte, unbestechliche Brieftaube.
Das ist keine gute Idee. Tauben können nicht Twittern, nur Gurren.
Ausserdem hat man mit Tauben auch wieder diese nervige Virenproblematik (H5N1) an der Backe…