Beim Dönern Geld verloren
Moderne Mobiltelefone haben ja nun mehr oder minder intelligente Systeme der Worterkennung, die einem beim Schreiben von Nachrichten einiges an Tipparbeit ersparen können. Leider funktioniert das aber manchmal nicht so, wie der Benutzer sich das wünscht: Beim iPhone, beispielsweise, diskutiert das große weite Internet über Möglichkeiten, ihm beliebte amerikanische Schimpfworte beizubringen, die von den Apple-Programmierern aus amerikanisch-puritanischer Scham (und wohl zur Vermeidung peinlicher Situationen) nicht hinzugefügt wurden.
Aber auch die Nachricht, die ich vorhin — nicht von einem iPhone — erhielt, entsprach nicht ganz dem Gewünschten:
Er: So, 10 Euro beim Dönern verloren. Zeit fürs Bett.
Ich: Dönern?
Er: Pokern, nicht Dönern. Danke, T9
Ich: Haha, das blogge ich…
Und so habe ich heute gelernt, dass “dönern” und “pokern” auf dem Telefon auf denselben Tasten liegen. Was für eine Tätigkeit allerdings das Verb “dönern” beschreiben mag, dass man dabei Geld verlieren kann, habe ich noch nicht abschließend klären können.


Gut, dann oute ich mich mal!
Ich habe keine Ahnung, welchen Algorithmus Nokia verwendet, um herauszubekommen, was ich wohl eigentlich schreiben wollte… pokern und dönern — naja, da könnten zwei Vertipper (p/d) und (k/n) drin sein, der Rest liegt zumindest auf den gleichen Tasten… Ich glaube, ich habe dem E71 irgendwann mal das vermutlich nicht im Duden existierende Wort “Dönern” beigebracht…
Aber gelacht haben wir wohl beide lauthals, als ich auf “Senden” gedrückt hatte! :-p
Ich kann mich nicht mal richtig daran erinnern, wie viel Geld ich weggedönert habe.