Doktor Z wirbt für Deutsche Wertarbeit
Na sowas: Da kocht der Chef noch selbst. Nachdem DaimlerChrysler in den USA in letzter Zeit nicht gerade seine besten Zeiten erlebt hat, und man immer damit rechnen muss, bei den Amerikanischen Kunden in Ungnade zu fallen, wenn man als Ausländer bei “ihren” Marken mitmischt, hat sich DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche höchstpersönlich vor die Kamera gestellt und Werbespots für die Automarke Chrysler gedreht.
So kommt beispielsweise ein Journalist in die Fabrik und fragt ihn, Herr Zetsche, was sind denn nun eigentlich die Vorteile des Zusammenschlusses von Daimler-Benz und Chrysler? Steig ein, meint der. Sprachs, und nimmt den Interviewer im Chrysler mit auf eine rasante Fahrt über die Teststrecke. Am Ende fährt er in eine Halle, dort gegen eine Crashtest-Wand, und der unversehrte aber verwirrte Journalist fragt vorsichtig: “Sind Sie wirklich ein Doktor?”
Zetsche scheint der ideale Botschafter für den nicht ganz auf Hochform laufenden Chrysler-Konzern zu sein. Mit seinem sympathischen deutschen Akzent wirbt er eben für etwas, das in den USA immer noch hoch im Kurs steht: Technik made in Germany.
Doktor Z. hat übrigens auch eine nette neue Webseite: AskDrZ.com – zu deutsch: Fragt Doktor Z..






Der Spiegel hat Dr. Z ebenfalls entdeckt, spricht allerdings von geteilten Reaktionen auf die Spots in den USA:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,425900,00.html
[...] Übrigens: Der die Werbespots von “Dr. Z” für deutsche Wertarbeit noch nicht gesehen hat (”[…] the best of american and german engineering […]”), die derzeit bei amerikanischen Fernsehsendern ausgestrahlt werden, sollte sich mal die Webseite askdrz.com anschauen. Durchaus amüsant. [...]