1967: Die Hippies von San Francisco

Ausgestrahlt vor ziemlich genau 40 Jahren, nämlich am 7. August 1967: Dagobert Lindlau im ARD-Politmagazin “report München” über die Hippies in San Francisco.

Ziemlich krass finde ich die Stelle, wo er kurz mal Drogen kauft: “Hey Honey, want a dollar?”… Der offene Ford Mustang, in dem er dort über die Golden Gate fährt, ist aber irgendwie cool.

(Danke für den Hinweis, HPW!)

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Malerisch wie ein Industriehafen

Manche Blog-Kommentare sind zu schön, um sie einfach so sang- und klanglos verschwinden zu lassen; so wie dieser hier:

“Die zweckdienlich eingerichteten Zimmer in der verkehrsgünstig am Flughafen gelegenen und bei Gruppen beliebten Anlage ist nur einen Fußmarsch mittlerer Dauer vom Kiesstrand am malerischen Industriehafen entfernt”

Ein von “Sascha” im Lawblog erdachte Beschreibung eines 1-Sterne-Hotels im Reiseführer.

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Tina, was kosten die Kondome?

Heute vor 40 Jahren wurde die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gegründet, und kämpft seitdem unermüdlich für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland.

Ihre wahrscheinlich bekannteste Veröffentlichung ist ein Fernsehspot zur AIDS-Prävention aus dem Jahr 1990. Hier deshalb zur Feier des Tages noch einmal: Hella von Sinnen und Ingolf Lück in “Tina, was kosten die Kondome?”:

“Tina” hieß im Original übrigens zunächst “Rita” — aber die mögliche Parallele zur damaligen Gesundheitsministerin Rita Süssmuth war den Machern dann doch zu heiß, und so nannte man sie kurzerhand in “Tina” um.

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Zum Glück schützt uns flickr

Eine Bloggerin in Hong Kong geriet jüngst ins Visier der dortigen Justiz, weil sie die dortige Zensurpolitik in ihrem Weblog kritisiert hatte und ein Aktfoto auf flickr verlinkt hatte. Das kann sie bis zu einem Jahr ins Gefängnis bringen, oder eine Geldstrafe von bis zu 400.000 HK-Dollar nach sich ziehen.

BoingBoing zeigt heute einen Ausschnitt des Bildes:
hongkong-flickr.jpg

und linkt zu der besagten Aktfotografie auf der Foto-Webseite. Was aber sehen wir dort? Klar, wir sind ja in Deutschland:

Flickr is unavailable to you

Ah, mein Fels in der Brandung des schamlosen Internets. Danke, dass du unsere Reinheit vor scheinbarem Schweinskram schützt, flickr!

Nur dass phallisch geformte Gebäude oder gar Betonpfosten dort noch immer uneingeschränkt verfügbar sind, empört mich: Wenn das nun Deutsche sehen!

(Die im verlinkten Artikel angesprochene Stadt Keizer in Oregon liegt übrigens nur wenige Meilen nördlich von meiner ehemaligen Universitätsstadt. Ich bin heilfroh, dass ich dort nie in die Innenstadt gefahren bin. Wer weiß, welche irreparablen Schäden diese Betonpfeiler an meiner deutschen Psyche hinterlassen hätten.)

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