Immer mehr Gegner der Internetsperren in Deutschland

50000Die Online-Petition beim Deutschen Bundestag gegen die unsäglichen Pläne der Bundesregierung, Contentfilter im Internet einzurichten, hat nun auch einen Twitter-Feed.

Unter dem Namen @Mitzeichner notiert ein Bot, wie viele Leute bereits die Petition online “unterzeichnet” haben — zum jetzigen Zeitpunkt beispielsweise bereits über 40.000 Leute.

Mitzeichner on Twitter

Ich freue mich, dass die Mindestzahl von 50.000 Unterzeichnern in greifbare Nähe gerückt ist.

In diesem Zusammenhang bin ich über eine weitere interessante Webseite gestolpert: Der Verein MOGIS (kurz für “Missbrauchsopfer gegen Internetsperren”) hat es sich zum Ziel gesetzt, die geplanten Internetsperren zu verhindern. Den Grund dafür beschreibt der Verein auf seiner Internetseite:

wir [wollen] uns hier nicht … als Galionsfiguren einer schleichenden Einführung einer Internetzensur missbrauchen lassen.

Denn seien wir doch mal ehrlich, da wird doch kein einziges Kind weniger missbraucht, nur weil Frau von der Laien meint ein paar DNS-Namen umbiegen zu müssen.
(…)
Da wird also ein Kind missbraucht, und die Politik schaut, demnächst auch dank DNS-Sperren, weg?
(…)
Und deswegen stehen wir für ein zensurfreies Internet ein, als “MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren”.

Ich habe großen Respekt vor diesen Missbrauchsopfern, die sich als Gruppe derer, die hier vermeintlich geschützt werden sollen, zusammentun, um diesem Unsinn ein Ende zu bereiten.

Hohlspiegel, online

Unter dem Titel “Aufruhr im Bloggerland” stolperte ich bei Rouven über die Reaktion der deutschen “Blogosphäre” auf einen umstrittenen Artikel bei Spiegel Online namens “Die Beta-Blogger”.

Von einer Reaktion wie Rumpelstielzchen will ich einmal absehen, nicht nur weil mir das viele andere bereits abgenommen haben, sondern vor allem, weil ich weniger verärgert als amüsiert bin.

Cloud Gate to Millenium Park, by Miles_78 on flickr

Ausgerechnet Spiegel Online, der, was die sprachliche wie inhaltliche Qualität betrifft, neben seinem namengebenden Mutterblatt immer ein bisschen blass aussieht, beklagt sich über den mangelhaften politischen Einfluss der deutschen Bloggerszene, sie seien “selbstbezogen und unprofessionell”?
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Liebe Klaus-Dieter und Klaus-Dieter-innen

Liebe Uni Karlsruhe,

wenn man bei einem Studentenausweis-Symbolfoto den Namen ändert, sollte man eventuell auch das Portraitfoto anpassen.

Fricard: Klaus-Dieter

Bevor dieses nette Mädchen nämlich zu einem “Klaus-Dieter” umgetauft wurde, hieß sie einmal “Eva-Maria”. Vielleicht war es ihr Bruder, oder ihr Ehemann? Der Nachname war nämlich gleich, wenn ich mich recht erinnere :)

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Das Loch im eisernen Vorhang

tagesschau.de hat einen interessanten Artikel über das Tourismusgebiet Kumgang in Nordkorea, wo Südkoreaner Urlaub in den Bergen des eigentlich verfeindeten Nachbarn machen können.

Streng abgeschottet von der Zivilbevölkerung, natürlich.

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