Archive for the 'Praktikum' Category

Keine Landminen

Firefox LogoNein, entgegen anderslautender Gerüchte arbeitet Mozilla wirklich nur an Web-Software. Wir haben weder Landminen noch Papierbatterien im Angebot, und auch unsere Implantate zur Behandlung von Gehirntumoren sind noch in einem recht frühen Planungsstadium.

Ehrlich. :)

Hübsches Stück Stoff

Ein Passant vorhin zu mir in der Innenstadt:

Nice shirt, dude!

Ich find sie auch gelungen, die Firefox 2 Launch Party T-Shirts. Vor allem die Farbe gefällt mir — man muss ja nicht immer nur in schwarzen T-Shirts rumlaufen, oder? :)
Das offizielle Firefox 2 Launch Party T-Shirt

Fünf Minuten Ruhm oder die berühmte Torte

Gestern habe ich auf fredericiana.com ein Foto gebloggt, wie uns (sprich der Mozilla Corporation) eine Glückwunschtorte vom Microsoft Internet Explorer-Team aus Redmond zugeschickt worden war.

Die Torte von Microsoft an Mozilla

Ich dachte, ein paar Leute interessieren sich sicher dafür und setzte es auf digg.com.

Es schlug ein wie eine Bombe: Innerhalb von Minuten hatte ich hunderte von Zugriffen. Als es die Nachricht dann auf die Hauptseite von digg schaffte, war es vorbei: Eine Lawine von Besuchern aus aller Welt legte unseren neuen Server lahm. Das war zuviel des Guten.

Gut, dass ich einen Hilferuf an die befreundeten Admins beim OSU Open Source Lab loswerden konnte, die mir ans Herz lagen, einen transparenten Squid Proxy aufzusetzen. Gesagt, getan (mehr Infos bei Jean Pierre, der mir tapfer dabei zur Seite stand). Zudem lagerte ich das eigentliche Bild auf flickr aus, denn die kennen sich schließlich mit Fotos aus. Kurze Zeit später konnte das Serverlein die vielen, vielen Zugriffe aushalten und tut es noch jetzt.

Zwischenstand: über 160.000 Seitenaufrufe, und Netzwerktraffic von mehreren Gigabytes in zwei Tagen. Und das Foto bei flickr wurde schon über 50.000 mal angesehen.

Die Geschichte wurde von überall auf der Welt verlinkt. Bemerkenswert sind hier:

Nicht zu vergessen die vielen Foren und Blogeinträge, zum Beispiel auf englisch (ist klar, ne), deutsch, spanisch, italienisch, chinesisch, japanisch, hebräisch, griechisch, russisch, slovakisch…

Beeindruckend, oder? Go Firefox!

Neuer Arbeitsplatz

So sieht er also nun aus, mein neuer Schreibtisch:

My Workspace in the Cube

Mein 20-Zoll Widescreen TFT dort ist übrigens kein Grund neidisch zu werden — die Monitore der Vollzeitmitarbeiter sind da schon eher einer ;)

Hallo, Blackberries

Um Bilder von meinem Telefon auf meinen Rechner zu spielen, so habe ich heute herausgefunden, muss ich nicht mal ein USB-Kabel anschließen. Ich wusste zwar, dass mein Telefon Bluetooth “kann”, aber dass ich auch die Bilder damit runterladen kann, war mir nicht klar. Die Funktion war auch relativ gut versteckt (unter “copy”, nicht unter “send to”).

Hier im Büro habe ich dann auch gleich eine ziemlich gute Auswahl an Bluetooth-Freunden für mein Telefon: Inklusive meinem Laptop ganze 13 Stück. Sogar ein Gerät aus dem Untergeschoss ist dabei.

Hallo, Blackberries! Wollt ihr mit meinem Handy spielen?

Moving on

So, nun ist es also so weit. Nachdem ich ein Jahr an der OSU studiert habe, muss ich nun wieder weiterstudieren.

Fast.

Denn zu meinem Studium gehört nunmal auch ein Betriebspraktikum, sagt die Prüfungsordnung. Und so ist es Zeit für mich, das OSU Open Source Lab und seine “most important racks in Open Source” zu verlassen. Schade, schade.

Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn als Bald-Informationswirt neben dem Studium leidenschaftlich an Open-Source-Software zu arbeiten (und dafür auch noch bezahlt zu werden…) war ziemlich cool. Ich konnte aus der Nähe sehen, was die Open-Source-Welt im Innersten zusammenhält, und ich konnte mit einigen der feinsten Personen zusammenarbeiten, die die Welt des freien Quellcodes zu bieten hat. Nicht zuletzt hatte ich Gelegenheit, dieses Jahr die “OSCON” Open Source Konferenz in Portland zu besuchen. Und überhaupt kam auch der Geek-Faktor nicht zu kurz: Nur wenige Meter entfernt vom Linux Kernel-Masterserver, von Gentoo- und Debian-Servern über Apache bis hin zu phpBB und vielen, vielen anderen zu arbeiten, das bekommt man nicht alle Tage.

Doch da ist auch die lachende Seite. Denn nach einem Marathon von Interviews (wenn ich mich nicht verzählt habe, so etwa 15) bei verschiedenen Firmen (nicht 15, sondern man wird rumgereicht) konnte ich vergangene Woche nun endlich die Entscheidung fällen, wo ich gerne mein Praktikum machen möchte.

Keine Frage, es hat mit Open Source zu tun.

Ab Anfang Oktober habe ich die Ehre, bei der Mozilla Corporation in Mountain View, Kalifornien, als Software Development Intern zu arbeiten.

Ich freue mich drauf.