Archive for the 'Corvallis' Category

OSU-Studentin ist Playmate des Jahres 2007

Sara Jean UnderwoodSara Jean Underwood, Studentin an der Oregon State University, ist zum Playmate des Jahres 2007 des Amerikanischen Playboy Magazins gekürt worden.

Sara Jean war im Oktober 2005 das Covergirl für die “Mädels der PAC-10“-Ausgabe und wurde im Juli 2006 außerdem “Miss Juli”.

Sie sagt:

“I didn’t think I was pretty enough. I’m 5′3,” short, freckle-faced. I’m from Oregon. It wasn’t a thought in my mind that I could do something like that.”

Na dann mal herzlichen Glückwunsch nach Corvallis. Auf dem Campus waren eben nicht nur die Bäume sehenswert :)
(via fleshbot [NSFW!])

Neues aus dem Open Source Lab

XO-1, the OLPC laptopAufgrund der ganz hervorragenden Arbeit meiner (ehemaligen) Kollegen Justin und Mike für das One Laptop Per Child (OLPC) Projekt hat Real Networks (die Hersteller des “Real Player”) dem OSU Open Source Lab eine Finanzspritze von 500.000 US-Dollar gegeben.

OSU Open Source Lab logoDas Geld ist nicht projektgebunden, wird aber für weitere wichtige Open-Source-Projekte eingesetzt werden, etwa um studentische Softwareentwickler (wie mich) anstellen zu können. Justin arbeitet im Moment zum Beispiel am Helix-Player (ein Open-Source Multimedia-Framework, das, und da laufen die Fäden wieder zusammen, unter anderem das Rückgrat des Real Players darstellt.)

Maintain Project LogoAuch das Projekt Maintain (ein DHCP- und DNS-Management Werkzeug), an dem ich ein Jahr lang mitarbeitete, ist zwischenzeitlich im Produktiveinsatz und sorgt dafür, dass die über 30.000 Computer auf dem Uni-Campus Tag für Tag friedlich miteinander reden. Schön, wenn der eigene Code seine Feuertaufe überstanden hat.

(Foto des XO-1 stammt vom OLPC-Projekt, CC attribution-lizensiert)

Aufkleber

Wenn man am San Francisco Airport das Parkhaus verlässt, wird man offenbar in ein “tolles” Big-Brother-System eingetragen, jedenfalls hat der Kassierer das Kennzeichen auf dem Video-Monitor und tippt es fleißig in sein System ein.

Spätestens aber als er fragte, ob das Kennzeichen aus Oh-reh-gohn sei, hat sich der Zeitgenosse als Banause gebrandmarkt (Tip: Die richtige Aussprache geht mehr in Richtung O-rih-gänn).

Zeit die wahloregonische Identität etwas unter Beweis zu stellen. Nach kurzem Suchen fand ich meinen OSU-Aufkleber, den ich bis dato aus Faulheit noch nicht aufgeklebt hatte:

OSU Autoaufkleber
Nett, oder? Jean Pierre bestand dann aber auch gleich darauf, dass ich auch den Apple-Apfel auf der anderen Seite verewige. So sei es!

Apple Autoaufkleber

Vertraute Klänge

Als ich vorhin am “Wilson” Studentenwohnheim vorbeilief, plärrte aus einem Fenster im ersten Obergeschoss volles Rohr “Schrei nach Liebe” von den Ärzten.

Sollte es neben dem allgegenwärtigen Rammstein (“Oh, I listen to German music a lot, Rammstein, you know!”) noch eine weitere deutsche Band in die CD-Player der Amerikanischen Jugend geschafft haben?

Interessant.

Fahrräder verkaufen. Oder auch nicht.

Wenn Leute hier irgendwo ausziehen, kann das schon mal vorkommen, dass sie Geld auf die Straße werfen. Das ist ja auch nett, dass man seine Möbel und so weiter nicht in den Müll wirft, sondern für jemanden, der sie gebrauchen kann, an die Straße stellt. Idealerweise mit einem “free” Schild drauf. Oder auch nicht — abgeholt werden sie so oder so.

So haben wir letzte Woche ein Fahrrad eingesammelt, das hinten einen Platten hatte und von seinen ausziehenden Besitzern kurzerhand neben den Müllcontainer gestellt wurde. Und nach kurzem Verhandeln auf dem lokalen “schwarzen Brett” im Internet haben wir auch gleich 15 Dollar aus “Müll” gemacht. Nicht übel!

Das gleiche hätte mit meinem alten Fahrrad passieren können, das ich nun nicht mehr brauche. Hätte. Dumm nur, dass wenige Tage vor dem Verkauf ein besonders witziger Geselle alle Bowdenzüge bei meinem Fahrrad durchgeschnitten hat. War wohl nichts mit verkaufen (ohne danach verklagt zu werden oder so…).

Gut aber, dass man sich bei der oben erwähnten automatischen DiebstahlEntsorgungmaschinerie nicht selbst darum kümmern muss, das Ungetüm loszuwerden.

Nachdem ich es in die Nähe der Straße stellte, war es in weniger als 18 Stunden verschwunden. Ob das wohl auch mit anderen überflüssigen Gegenständen funktioniert? Ich hätte da noch einen alten CRT-Monitor…

Firefox-Kornkreis

Das haben ja schon 1000 Leute vor mir gebloggt. Aber für alle, die es dann vielleicht doch noch nicht gesehen haben und es interessant finden:

Meine Freunde und Kollegen bei der OSU Linux User Group Aliens haben letzte Woche irgendwo ((genauer gesagt, auf diesem Feld)) in Oregon einen Firefox-Logo-förmigen Kornkreis in ein Haferfeld gebeamt.

Firefox-Kornkreis

Die Story hat es in digg, slashdot und seine Freunde geschafft, und auch Spiegel Online ((unten auf der Seite)) hat schon berichtet. Wow!

Die Aktion trägt den Beinamen “take back the field” (eine Referenz zum Firefox-Motto “take back the web”), Anlass war übrigens der 200 Millionste Download des Firefox Web Browsers. Zuvor hatte die OSLUG bereits ein Firefox-Logo auf dem OSU MU Quad (Uniplatz) hinterlassen (“take back the sidewalk”, nach 50 Millionen Downloads) und in Zusammenarbeit mit der lokalen NASA-Forschungseinrichtung einen Wetterballon gestartet (“take back the sky”, 100 Millionen Downloads).

Die Verbindung zwischen Mozilla Foundation und OSU ist stark: So beheimatet das hiesige OSU Open Source Lab etwa die Hälfte der Mozilla-Server und Mozilla ist einer der größten Kunden und Unterstützer des OSL. Zudem beschäftigt die “MoFo” eine gute Handvoll OSU-Studenten in Softwareentwicklung und Systemadministration.

Hitze-Notstand

Da können wir ja von Glück sagen, dass wir nach 11 Tagen schon wieder weg waren: New York hat heute den Hitze-Notstand ausgerufen. Kein Wunder, die 105 Grad Fahrenheit (oder 40 Grad Celsius), die dort waren als wir umhergezogen sind, haben sich zwischenzeitlich nicht geändert.

Und da die Amerikaner ja bekanntlich ganz vorbildliche Energiesparer sind, hatte es ja prompt einen großen Stromausfall im Stadtteil Queens gegeben (den sie zwischenzeitlich anscheinend behoben haben).

Dass viele New Yorker dem Appell der Behörden, die Air Condition auszuschalten, wenn sie nicht da sind, nachkommen, kann ich mir daher nur schlecht vorstellen. Das macht hier in Oregon übrigens auch keiner… Bei knapp unter 30 Grad ist zu viel Klimaanlage aber auch gar nicht nötig.

Ich jedenfalls genieße die angenehmen Temperaturen. Sorry, New York!