Keine Rechnung im Ratskeller
Gestern im Münchner Ratskeller bekamen wir diese Rechnung:
Oh, Verzeihung. Das ist natürlich keine R-E-C-H-N-U-N-G, wie man angesichts der fetten Überschrift glauben könnte… Sagt das Kleingedruckte.
Was zum…?
Gestern im Münchner Ratskeller bekamen wir diese Rechnung:
Oh, Verzeihung. Das ist natürlich keine R-E-C-H-N-U-N-G, wie man angesichts der fetten Überschrift glauben könnte… Sagt das Kleingedruckte.
Was zum…?
Och Mensch, jetzt habe ich schon gedacht, das Wort “Konvertiten-Register” wäre der Senkrechtstarter auf dem Weg zum Unwort des Jahres 2007.
Und dann stellt sich heraus, dass das gar kein Zitat war, und der Begriff so nie gefallen ist: Eine Ente, gewissermaßen.
Menno. Bosbach, Sie sind raus.
Gerade über dieses Bild gestolpert, das ich schon vor einigen Jahren gemacht, aber nie gebloggt habe:
Ein Korrekturservice für wissenschaftliche Arbeiten hat diesen Flyer an ein schwarzes Brett in der Uni gehängt. Fast, aber auch nur fast fehlerfrei

Ich glaube, ich lasse meine “Dipolomarbeit” lieber von jemand anderem korrekturlesen…
Die “Gebühreneinzugzentrale” GEZ ist stets für ein bisschen Realsatire zu haben:
Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) will offenbar nicht länger der von Fernsehkonsumenten geschmähte Geldeintreiber sein. Stattdessen soll ein Imagewandel vollzogen werden.
Nach Ansicht der GEZ sollen deswegen die gesetzlichen Rundfunkgebühren der öffentlich-rechtlichen Sender nicht “GEZ-Gebühren“ genannt werden.
Wie GEZ-Sprecher Willi Rees am Freitag in Köln sagte, sei dieser Begriff falsch, da es sich ja nicht um eine Gebühr für die Zentrale handle. Er bestätigte, dass die GEZ dem Berliner Internet-Portal akademie.de eine Abmahnung geschickt habe, in der es unter anderem darum gehe, dass das Portal nicht mehr dieses Wort verwenden solle.
Die Liste der von der GEZ monierten Begriffe umfasst immerhin 30 Einträge und zielt im wesentlichen darauf ab, alle umgangssprachlichen Begriffe durch die etwas umständlichen Formulierungen des Rundfunkgebühren-Staatsvertrages zu ersetzen.
Ob die Abmahnung von Internetseiten ein guter Anfang für den erwünschten “Imagewandel” ist, wage ich hingegen zu bezweifeln. Aber vielleicht hält man es in Köln ja mit den Medien so wie in Hollywood: “All press is good press”… oder?