Tina, was kosten die Kondome?

Heute vor 40 Jahren wurde die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gegründet, und kämpft seitdem unermüdlich für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland.

Ihre wahrscheinlich bekannteste Veröffentlichung ist ein Fernsehspot zur AIDS-Prävention aus dem Jahr 1990. Hier deshalb zur Feier des Tages noch einmal: Hella von Sinnen und Ingolf Lück in “Tina, was kosten die Kondome?”:

“Tina” hieß im Original übrigens zunächst “Rita” — aber die mögliche Parallele zur damaligen Gesundheitsministerin Rita Süssmuth war den Machern dann doch zu heiß, und so nannte man sie kurzerhand in “Tina” um.

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Budweiser Commercials, Patriot Edition

Budweiser Werbespots sind immer wieder sehenswert. Da spielen sie Schere, Stein, Papier, oder ein Esel bewirbt sich bei den Budweiser Clydesdale-Pferden um einen Job.

Ein weniger bekannter Spot (vom Superbowl 2002) ist dieser hier:

(Ich schlage vor, ihr schaut ihn erst an, und hinterlasst dann eure Vermutung worum es geht als Kommentar — ohne auf youtube nachzulesen.)

Und, wem der erste Spot zu viel interpretatorischen Spielraum hatte, hier die “support our troops”-Ausgabe:

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Food, Beer, Women.

In diesem nur halb ernst gemeinten, ziemlich lustigen Video erklärt BBCs Radio 1, was eine Frau tun muss, um die perfekte Freundin zu sein:


VideoJug: How To Be The Perfect Girlfriend

Natürlich gibt es auch das gleiche auch für den Mann: “How to be the perfect boyfriend”.

Auch die anderen “dating humour” Videos auf videojug sind gut gemacht und lustig anzuschaun.

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1984: Jobs stellt “1984″-Spot vor

Früher, als es noch keine “MacWorld”-Messe gab, hielt Apple-Chef und Strahlemann Steve Jobs offenbar trotzdem schon Reden, damals wie heute wortgewaltig und mit Seitenhieben auf die Konkurrenz nicht gerade sparsam:

Im Video stellt er den berühmten “1984″-Werbespot vor, der nur einmal, nämlich anlässlich des Super Bowls 1984, im Fernsehen lief. Sehr sehenswert, wie ich finde.

(via TUAW)

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Von Suppen-, Klima- und Internet-Nazis

Im Blog “Wortistik” geht es um deutsche Wortneuschöpfungen, und so wurde dort jüngst der “Klima-Nazi” aus einem Spiegel-Online-Artikel von Daniel Haas (“Elch-Test für Klima-Nazis) erwähnt.

Klima-Nazi dürfte sich, wie in den USA viele Wortschöpfungen auf -nazi, um eine Referenz zum Soup Nazi aus der bekannten Sitcom “Seinfeld” handeln. ((Die Geschichte, kurz erklärt, handelt von dem (auf einer wirklichen Person beruhenden) Koch in einer New Yorker Suppenküche, der die beste Suppe der Stadt macht, aber genaue Regeln zum Einreihen in die Schlange, Bestellung, Bezahlung etc. hat. Verstößt ein Kunde dagegen, spricht er drakonische “Suppenverbote” (“no soup for you!”) aus, was ihm den Beinamen “Soup Nazi” einbringt.)) Ob von Daniel Haas beabsichtigt, indirekt übernommen, oder doch nur von mir an den Haaren herbeigezogen, vermag ich nicht zu entscheiden.

Interessant, dass dieser Metapher es USA-zu-Lande in die Alltagssprache geschafft hat: So habe ich Leute schon vom “Internet-Nazi” sprechen hören, wenn sie den Mitbewohner in der WG meinten, der sich beschwerte wenn jemand zu viel herunterlud und die Verbindung für die anderen verlangsamte. In Deutschland haben solche Vergleiche noch eine eher populistische Konnotation und wo man in den USA über Nazis etc. von Herzen lachen kann, ringt man dem Deutschen bisweilen nur ein Schmunzeln ab. ((Ich bin beispielsweise nicht so sicher ob der ganz fabelhafte Film “The Producers” von Mel Brooks mit seinem Musical “Springtime for Hitler” in Deutschland ein einigermaßen gutes Echo bekam…))

Aber immerhin, mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Vor ein paar Jahren wäre selbst das Schmunzeln nicht über die deutschen Lippen gekommen und so sieht es aus, als ob die nimmer enden wollende Verarbeitung der jüngeren deutschen Geschichte sich noch immer fortbewegt, zwar langsam, aber stetig.

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Oscar für “Das Leben der Anderen”

Lives of Others Poster, Source: enWPVor wenigen Minuten hat das DDR-Drama “Das Leben der Anderen” den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film bekommen. Super!

So viel Aufmerksamkeit schenkt die Weltöffentlichkeit deutschen Filmen nur selten (vielleicht zu Recht), und dieser Film ist wirklich außergewöhnlich gut. Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte ihn unbedingt schauen. Der Meinung scheinen übrigens auch die Mehrheit der Benutzer auf IMDB.com zu sein, die dem Film ein bislang 8.4 von 10 Punkten geben.

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Duschen wie eine Frau/ein Mann

Zu den hochkomplexen Unterschieden zwischen Mann und Frau gehören ja auch so scheinbar simple Abläufe wie das tägliche Duschen. Und damit ihr, liebe Leser, auch mal lernt wie man das als Mann bzw. Frau richtig macht, hier ein lehrreiches Video (keine Sorge, es ist SFW):


How To Shower – Men & Women

(danke für den Link, Tara)

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Sehenswerte Werbespots 2: Bud Light

Sieht so aus als ob ich heute nur Werbespots blogge. Das hat auch einen Grund, denn am Sonntag fand der alljährliche Super Bowl statt (wen’s interessiert: die Indiana Colts haben die Chicago Bears besiegt…), und das wohl beliebteste “Beiwerk” sind die in der Halbzeit ausgestrahlten Werbespots. Ganz nebenbei auch die Spots in den USA, die mit dem größten finanziellen Aufwand hergestellt werden, um ihre Premiere in der Pause des Super Bowl zu haben.

Mein diesjähriger Favorit: “Lass uns Schere, Stein, Papier um das letzte Bier spielen!” — Vorhang auf:

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