Archive for the 'deutsch' Category

Das Loch im eisernen Vorhang

tagesschau.de hat einen interessanten Artikel über das Tourismusgebiet Kumgang in Nordkorea, wo Südkoreaner Urlaub in den Bergen des eigentlich verfeindeten Nachbarn machen können.

Streng abgeschottet von der Zivilbevölkerung, natürlich.

Fachkräftemangel: Selbst verschuldetes Leid

Heute morgen habe ich einen interessanten kleinen Kommentar zum Fachkräftemangel in der deutschen IT-Branche gelesen:

Ein Drittel der IT-Unternehmen kann seine freien Stellen nicht besetzen und ruft durch die Kehlen der Verbände nach der Politik. (…) Das Leid ist selbst verschuldet.

Nach der Dotcom-Blase ließe man “(d)as bisschen Code” “nur noch in Indien produzieren”.

Dass die Unternehmen ihre Hausaufgaben bei der Ressource IT-Mensch weiterhin nicht machen, ist leicht an den Einstiegsgehältern abzulesen.

Trotz der bejammerten Knappheit bekommt ein frischer IT-Hochschulabsolvent weniger Kohle als vor Jahren.

Das erwartete Einstiegs-Branchengehalt lag “2007 mit 42 600 Euro pro Jahr zwar 800 Euro über dem von 2006″. Doch 2004 gab es “mit 43 900 Euro noch deutlich mehr”.

Jan Kleinert, Chefredakteur des deutschen Linux-Magazins, im Editorial der Ausgabe 2/08.

Sohnemann

Heute rief eine Frau im Auftrag eines großen deutschen Autobauers an.

Das Gespräch lief in etwa so:

Anruferin: Hallo, mein Name ist Valentina Winter (Name geändert) von (Name der Firma). Kann ich mit der Dame des Hauses sprechen?

Ich: Die ist bei der Arbeit; kann ich was ausrichten?

V.W.: Spreche ich mit dem Ehemann oder dem Sohnemann?

Ich: Mit ihrem Sohn.

V.W.: Wann kommt die Mama denn wieder?

Ich: Das kann Ihnen der Sohnemann nicht sagen. Da müssen Sie nochmal anrufen. Auf wiederhör’n.

Sprachs und legte auf…

Lieber großer Autobauer. Ich weiß ja nicht, was ihr euren Callcenter-Mitarbeitern so beibringt. Aber bei einem bin ich mir ziemlich sicher: Einen mittzwanziger “Sohnemann” nach seiner “Mama” zu fragen ist nicht gerade eine Strategie, die die Seriösität Ihres Unternehmens unterstreicht.

Den unbändigen Wunsch, eines Ihrer Autos zu kaufen, hat das jedenfalls nicht in mir hervorgerufen.

Blogs fusioniert

Liebe Leser,

vor einiger Zeit hatte ich euch gefragt, ob etwas dagegen spricht, mein englisches und deutsches Blog zu kombinieren. Die Antworten waren positiv, und so beschloss ich das auch zu machen. Leider kam ich nur bis jetzt noch nicht dazu, aber gut Ding will ja bekanntlich Weile haben ;)

Die Aufmerksamen unter euch werden schon den vorherigen, englischen Artikel gelesen haben — für alle, die kein Englisch können, oder es nicht lesen möchten, hier das Wichtigste:

  1. fredericiana.de wird nun (automatisch) auf fredericiana.com umgeleitet.
  2. Bitte ändert eure Feed-Reader, sodass sie auf die neuen Feeds zeigen — obwohl die Umleitung das im Moment erledigt, könnte es eines Tages sein, dass fredericiana.de nicht mehr nur eine Weiterleitung ist.
  3. Wenn ihr kein Englisch lesen könnt oder wollt, klickt einfach rechts auf die Kategorie namens “deutsch” und die englischen Artikel werden verschwinden. Wenn ihr einen Feed Reader verwendet, könnt ihr auch einfach nur den Feed der deutschen Kategorie abonnieren, dann bekommt Ihr auch nichts Englisches.

In jedem Fall sorry für alle Arbeit die ich Euch damit möglicherweise mache! — Wenn Euch irgendetwas Seltsames auffällt oder Ihr sonstige Vorschläge, Kritik oder was auch immer habt, seid Ihr wie immer herzlich dazu eingeladen, einen Kommentar zu hinterlassen.

Danke! :)

Dichter nein, Denker schon

Wie es aussieht, gehören Chemie und Physik in diesen Tagen zu den “deutschen Tugenden”, während man das Dichten mehr den Briten überlassen sollte.

Auch vor dem Hintergrund des “Fachkräftemangels” scheint Ingenieur werden also in Deutschland Zukunft zu haben.

Oder Papst, natürlich.

(Da mir das aber kaum offen stand, muss ich wohl oder übel Ingenieur werden.)

VWL ex

Sodele, auch die letzte VWL-Klausur ist rum.

“Das war ja einfach!” könnte ich jetzt schamlos lügen.

VWL minus 1

Oh, gerade stelle ich fest, dass die Klausur, die ich vor ein paar Stunden geschrieben habe, meine vorletzte Ökonomik-Klausur überhaupt war.

Na das ist ja ein Licht am Ende des Tunnels :)

Die letzte folgt übrigens… — in eineinhalb Stunden. Wer wohl auf die brillante Idee gekommen ist, die Dinger auf denselben Tag zu legen?