Auf (nimmer) Wiedersehen, StudiVz

Spätestens nach der jüngsten Datenpanne bei SchülerVz, dem kleinen Bruder von StudiVz, war klar, dass man im Hause StudiVz seit Jahren nichts zum Thema Datenschutz gelernt hat — allen Versprechen zum Trotz.

Es wurde also allerhöchste Zeit, meinen schon lange brach liegenden Account dort endlich zu löschen. Zwar hatte ich dort von Anfang an außer dem Allermindesten keine persönlichen Daten hinterlegt — aber selbst diese Daten sind im Hause “Vz” offenbar nicht sicher.

studiVZ: Auf Wiedersehen

In diesem Sinne, liebes StudiVz, auf nimmer Wiedersehen!

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Fotos im Web, jenseits von flickr

Nachdem flickr sich vor kurzem selbst ins Knie geschossen hat, ist Bewegung in die Foto-Webseiten-Landschaft gekommen.

Nebenan habe ich einmal versucht, am Beispiel Ipernity die Chancen und Probleme zu umreißen, denen die neu im Aufwind befindlichen Konkurrenten des alten “Platzhirsches” flickr ins Auge sehen. (fredericiana.com, [englisch])

Die Märkische Allgemeine Zeitung hat außerdem einen guten Artikel zum PR-Desaster bei flickr und den größten Profiteuren. (“Nackte Haut ist deutschen Augen nicht zuzumuten”, maerkischeallgemeine.de)

Mein ipernity-Account, mit dem ich zur Zeit testweise ein bisschen spiele, befindet sich übrigens hier.

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StudiVz: Nicht tot zu kriegen

Vor einiger Zeit hatte ich darüber gebloggt, dass ich den neuen AGB des StudiVz widersprochen habe. Anders als zu erwarten hatte das aber bislang keine Folgen: Ich erwartete eigentlich, dass das StudiVz meinen Benutzeraccount nach einer gewissen frist löscht (wie zuvor zu lesen war). So geschehen bei Kommentator Sunnyman, dessen Account zwischenzeitlich sang- und klanglos verschwand (jemanden benachrichtigen bevor man seinen Account löscht hält man offenbar im Hause StudiVz für höchst entbehrlich).

Anders bei mir: Wenn ich meine alten Benutzerdaten eingebe, bekomme ich noch immer folgende Fehleraussage (offenbar ein Produkt einer der unzähligen Sicherheitslücken der StudiVz-Software):

Sorry, jemand hat uns mal wieder gehackt…

Und ich bekomme auch noch fleißig Freundschaftseinladungen (heute mal wieder):

Soso, noch ein Freund der erst durch einen Klick mein Freund wird. Früher hat man das bei einem Glas Bier gemacht.

Ich wüsste gerne, ob man mir seitens StudiVz damit mitteilen möchte, dass die alten AGB wie von mir gewünscht nicht für mich gelten sollen — immerhin habe ich denen ja frist- und formgerecht widersprochen.

Aber in den Stuben des “Fakebooks” scheint sich noch nicht sooo viel verändert zu haben: Das berüchtigte Blog ist zwischenzeitlich auch down (Server nicht erreichbar) — ich frage mich wie sie ihre Kunden nun über die Ausfälle aufklären?

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Tschüss, StudiVz

Das jüngste Update der StudiVz AGB ist einfach zu viel des “Guten”: Nachzulesen im lawblog behält sich StudiVz in seinen neu ausgedachten AGB eine Vertragsstrafe für jeden Pups vor, und auch das Schnüffeln durch die privaten Nachrichten der Benutzer (in den in den ABG angedeuteten Fällen, so Udo Vetter, möglicherweise gar ein strafbarer Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis) schreibt sich das mögliche (und wenn dann ziemlich schlechte) Facebook-Duplikat nunmehr auf die Fahnen.

Selbst Leute die nicht rechtlich “vorbelastet” sind, können dort wirklich, wirklich nicht mehr zustimmen. Nicht erst seit dem letzten Hackerangriff haben sie endgültig ihre unerträgliche Unprofessionalität unter Beweis gestellt. Die neuen “AGB” sind da nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Es macht mich ja fast traurig zu sehen, wie man eine eigentlich gute Idee mit so viel Gewalt gegen die Wand fahren kann.

Ich habe den AGB gerade per Mail widersprochen und bin gespannt, wie die Reaktion ausfallen wird (obwohl ich es mir natürlich denken kann).

PS: Ich bin immer noch Mitglied des Amerikanischen Facebooks und würde mich freuen den ein oder anderen dort zu treffen. Das dortige Netzwerk ist (mittlerweile) auch für internationale Studenten und Nichtstudenten offen und, nun ja, funktioniert.

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