Auf (nimmer) Wiedersehen, StudiVz

Spätestens nach der jüngsten Datenpanne bei SchülerVz, dem kleinen Bruder von StudiVz, war klar, dass man im Hause StudiVz seit Jahren nichts zum Thema Datenschutz gelernt hat — allen Versprechen zum Trotz.

Es wurde also allerhöchste Zeit, meinen schon lange brach liegenden Account dort endlich zu löschen. Zwar hatte ich dort von Anfang an außer dem Allermindesten keine persönlichen Daten hinterlegt — aber selbst diese Daten sind im Hause “Vz” offenbar nicht sicher.

studiVZ: Auf Wiedersehen

In diesem Sinne, liebes StudiVz, auf nimmer Wiedersehen!

Categories: social software | Tags: , , ,

Cui fidem, fidem

Da hat der niederländische Journalist Rob Savelberg die neu-und-alt-Kanzlerin Merkel aber ganz schön aus dem Konzept gebracht:

Natürlich ist das löblich, löblich, dass Merkel ihrem zukünftigen Kabinett voll und ganz vertraut. Hunderttausend deutsche Mark zu vergessen, kann schließlich jedem einmal passieren. Andererseits entbehrt es nicht einiger Ironie, dass ausgerechnet der scheinbar unter selektiver Amnesie in Finanzfragen leidende Schäuble zum Finanzminister ernannt wurde. Bleibt nur zu hoffen, dass er bei den Finanzen von 83 Millionen Deutschen nicht ab und an mal eine Milliarde vergisst. Und falls doch, müssen wir ihm eben noch ein bisschen mehr Vertrauensvorschuss gewähren — schließlich hat sich Schäuble schon als Innenminister wichtige Vertrauenspunkte im Kampf gegen den Bürger gesichert, und mit seiner süßen Schäublone für immer einen Platz in unseren Herzen gewonnen.

PS: Cui fidem, fidem, heißt “Vertrauen, wem Vertrauen gebührt”.

Categories: altes Europa, video | Tags: ,

Spot der Piratenpartei zur Bundestagswahl 2009

Am 27. September Piratenpartei wählen.

Categories: real life, video | Tags: ,

Vor 25 Jahren: Die erste E-Mail in Deutschland

Ciber Cafe
Creative Commons License photo credit: larskflem
Unter dem Titel “Meine E-Mail-Adresse war zorn@germany” wärmt tagesschau.de heute ein Interview aus dem Jahr 2007 wieder auf, wahrscheinlich in der Hoffnung dass sich niemand daran erinnern kann.

Dennoch ist das interessant zu lesen, und es ist natürlich schon irgendwie cool, was sich aus den Anfängen der Internet-Kommunikation so alles entwickelt hat — freilich wäre es lustig gewesen, wenn die erste E-Mail in Deutschland Spam einer chinesischen Online-”Apotheke” gewesen wäre. Aber die kleinen blauen Pillen gibt es ja erst seit 1998.

Die Karlsruher Informatiker mailen natürlich noch heute — wenn auch ein bisschen weniger “romantisch”: Das Spam- (und Ham-)aufkommen der Karlsruher Informatikfakultät heute kann man sich auch online ansehen.

Categories: 10100111001, altes Europa, real life | Tags: , , ,