Archive for May, 2007

Open Source Cola

OpenColaWikiHow has a howto for making “OpenCola”, a soft drink with a GNU GPL licensed recipe.

The main ingredient is — how surprising — sugar:

When you make cola, you basically end up filling a glass with sugar and then adding just enough water and ancillary ingredients to get it to dissolve.

writes Cory Doctorow on BB.

I have to admit this doesn’t really make me want to try it out — even though I realize that there’s probably just as much sugar in commercial pop.

Sometimes I am plain impressed with how we can seriously drink that stuff.

1984: Jobs stellt “1984″-Spot vor

Früher, als es noch keine “MacWorld”-Messe gab, hielt Apple-Chef und Strahlemann Steve Jobs offenbar trotzdem schon Reden, damals wie heute wortgewaltig und mit Seitenhieben auf die Konkurrenz nicht gerade sparsam:

Im Video stellt er den berühmten “1984″-Werbespot vor, der nur einmal, nämlich anlässlich des Super Bowls 1984, im Fernsehen lief. Sehr sehenswert, wie ich finde.

(via TUAW)

Bewährte Methoden

Im Kampf gegen G8-Gegner setzt die Polizei nun auf “bewährte Methoden”:

Die Polizei hat bei mehreren G8-Gegnern Körpergeruchs-Proben genommen. (…) Mit Hilfe der Geruchsproben sollen besonders abgerichtete Hunde Tatverdächtige wiedererkennen.

schreibt die Tagesschau heute.

“Bewährt” deshalb, weil die Methode auch schon regelmäßig von der DDR-Staatssicherheit bei Dissidenten durchgeführt wurde (siehe z.B. Wikipedia).

Zu den Argumenten der G8-Befürworter und -Gegner mag man ja stehen wie man will: Fraglich bleibt es trotzdem, wer von beiden dem Ruf Deutschlands in der Welt potentiell mehr schadet: Demonstranten am Zaun in Heiligendamm, oder die Polizei, die sich zur Gefahrabwehr äußerst fragwürdiger Methoden aus dem Repertoire früherer deutscher Unrechtsstaaten bedient. Den “Unterbindungsgewahrsam” soll man schließlich auch nicht “Vorbeugehaft” nennen, weil der Begriff vom dritten Reich vorgeprägt ist…

Onion: Idaho erklärt Englisch zur einzigen Sprache, die sie kennen

Die armen Idahoans: In Amerika gelten sie (wohl zu Unrecht) als ausgemachte Hinterwäldler und sind dem Rest des Landes immer für einen Scherz gut. So schreibt die Satirezeitung “The Onion”:

ID—The Idaho Legislature passed a unanimous resolution Monday declaring English the only language the elected assembly knows how to speak, write, or understand.
(…)
The legislature is expected to pass a separate resolution later this week officially declaring out-of-towners “suspicious.”

Dabei sagen meine geheimen Idahoischen Quellen: “Wie gemein — und überhaupt, die Gesetzgebungsperiode ist doch schon lang wieder vorbei…”

Boise State Capitol

Hobby-Chirurgen an die Front

Ganz ehrlich, wer wollte noch nie einem Stofftier mit dem Skalpell zuleibe rücken? Niemand? Äh, okay.

Falls Ihr doch mal in die Versuchung kommt: Hier ist ein Flash-Spiel, bei dem man 60 Sekunden hat, um den Stoff-Hasen “Fred” zu operieren:

Stuffed Bunny Surgery

Ihr habt 60 Sekunden Zeit — rettet Fred! :)
(via bb)

Blow, Flow

Gestern sah ich in der Verbandszeitung (der “Blasmusiker”) des lokalen Blasmusikverbands eine Anzeige für einen Fotowettbewerb (junge Musiker sollen Fotos vom Musikmachen einschicken).

Das ganze steht unter dem schmerzhaft “denglischen” Motto:

Durch Blow zum Flow
Durch Blow zum Flow

Und es kommt wie es kommen musste, wenn man mit sinnarmen Anglizismen um sich wirft: Schade, dass “Blow” zufällig ein landläufiger Slang-Ausdruck für Kokain ist, was das Motto dann doch ein bisschen absurd aussehen lässt…

Wenn Millimeter entscheidend sind

Samsung hat eine schöne Werbung für seine Mobiltelefone gemacht, die nun auf den ersten Blick nicht sonderlich viel mit Handys zu tun hat, dafür aber um so sehenswerter ist — “Millimetres matter”:

Diese Minitorten sind ja schon ein Kunstwerk an sich, wenn ihr mich fragt. Wer sich übrigens wundert, was die Hintergrundmelodie ist (und wieso sie ihm so bekannt vorkommt), es ist der Walzer “An der schönen blauen Donau” von Johann Strauß (lustig: habe das Stück sogar gerade bei der Stadt Wien zum kostenlosen Download gefunden).

(Danke für den Link, Ben-Chi!)