Pachelbels Rache
Johann Pachelbel (ein barocker Komponist) hat ein unglaublich bekanntes Lied geschrieben. Es heißt Pachelbels Kanon (in D-Dur).
Jeder kennt und liebt es, nur einer nicht: Rob Paravonian, amerikanischer Standup-Comedian, hasst Pachelbels Kanon “leidenschaftlich”.
Aber seht selbst:
Ich habe das Lied übrigens auch schon gespielt, und ich mag es eigentlich. Aber ich spiel ja auch nicht Cello ![]()
(Danke für den Link, Justin und Luke P., und an Wikipedia für die Liste der modernen Lieder, die Elemente von Pachelbels Kanon enthalten)
March 26th, 2007 at 6:39 pm
“Die Eine” und “Die Eine 2005″, von Die Firma haben auch die Melodie.
March 27th, 2007 at 4:35 pm
Oh mein Gott! Es ist überall!!! Das ist ja wie Diwasserstoffoxyd! Whaaaa!
July 30th, 2008 at 10:55 am
Es ist auch kein Wunder, dass es überall ist. Was den Pachelbelkanon ausmacht ist eine uralte musiktheoretische Sequenz: der Parallelismus(auch Pachelbelsequenz). Er besteht aus terversetzten Quarten und wird unter Musikern heute “umgangssprachlich”
nur Pachelbelsequenz genannt, da Pachelbels Kanon das bekannteste Stück mit einer solchen Sequenz ist und man ihn sich so besser merken kann. Es ist also nicht so, dass Pachelbel wahnsinnig genial war eine solch anerkannte und über tausenmal kopierte Akkordfolge zu erfinden, sondern setzte sie nur gekonnt um.