Archive for December, 2006

Nicht lachen. Danke.

Zum vierten mal heute durch den Sicherheitscheck zu gehen, ist immer noch kein Grund zu lachen. In meinem eigenen Interesse (sorry, leicht verwackelt):

No JokingNo Joking Hosted on Zooomr

Ich finde zwar auch, dass solche Scherze nicht lustig sind — aber wenn man kein großes Schild schreibt könnte ja schließlich auch jeder kommen und Spaß haben wollen. Und deshalb sollten auch Sie, lieber Leser, sich rein vorsorglich den folgenden Aufkleber aufs Auto kleben, nur um für alle Fälle von unkontrollierter Heiterkeit gerüstet zu sein.

Thank you for not being perky

Bei Justin und seinen Freunden befand sich das sogar früher als Holzschild an der Haustür. Von hinterhältigen Lachattacken an der heimischen Haustür hört man ja schließlich heutzutage immer häufiger — da kann man gar nicht vorsichtig genug sein.

Gute Nachrichten

“Gute Nachrichten”, sagt die Dame an der Sprechanlage, “Ihr Flugzeug ist zwar nicht reparierbar, aber wir holen Ihnen ein Neues.”

Das wird auch schon in etwa 3 Stunden hier sein.

Also “gut” würde ich die Nachrichten jetzt ja nicht direkt nennen. Gut im Vergleich zu ersatzlos gestrichen zwar schon — aber während wir die Durchsage hören, “boarden” die Fluggäste am Gate nebenan ihr Flugzeug.

  • Ziel? Dasselbe wie wir.
  • Planmäßiger Abflug? Sieben Stunden nach uns.
  • Voraussichtliche Ankunft? Vier Stunden vor uns. — Vorausgesetzt, dass jetzt alles “wie geplant” läuft…

Essensmarken

Starbucks SnacksEin Gutes hat die Verzögerung mit dem Flugzeug dann schon: Die Essensmarken (3 x 6 US-Dollar) die man bekommt.

  • Einen kleinen Cappuccino bitte. Nein — warten Sie — machen Sie einen extragroßen draus.
  • Wollen Sie einen Muffin dazu? Sie kriegen schließlich kein Rückgeld auf diesen Gutschein!
  • Gute Idee!
  • Das macht dann 26 Cents

Awesome :)

Auch ein Flugzeug braucht mal einen Reboot

Heute morgen um 5:30 aufgestanden zu sein hat sich, natürlich, als ziemlich nutzlos herausgestellt. Denn kaum waren die Passagiere bereit zum Abflug, entschied sich das Flugzeug, dann doch lieber einen Defekt zu haben, statt ohne Beschwerden loszufliegen. Der “Computer” habe ein “kleines Problem” und man wolle ihn jetzt “neu starten”, sagten die Piloten. Nicht nur der heimische Windows-PC muss also offenbar ständigmanchmal neu gestartet werden, um wieder zum Mitspielen überredet werden zu können.

Hier ist ein Foto des Corpus Deliciti :)

22-12-06_1005

Leider behob das das Problem nicht, und so dürfen wir nun insgesamt etwa 6 Stunden warten, bis das Ersatzteil aus Portland, Oregon eingeflogen kommt. Der Pilot nimmt’s mit Humor: “Es könnte schlimmer kommen, das Teil könnte auch in Denver sein!” Da hat er ja auch irgendwie recht.

Wenigstens erweist es sich jetzt als gute Investition, dass ich irgendwann heute morgen “einen Tag Internet” hier gekauft habe (denn leider ist SJC kein Flughafen, in dem es das umsonst gibt, wie beispielsweise BOI oder PDX). Zudem habe ich drei Essensgutscheine bekommen, für die Verzögerung. Na immerhin etwas. (Dass man das nicht in Bier umsetzen darf, ist natürlich bedauerlich ;))

Kann sich also nur noch um Stunden handeln… — derweil schaue ich im NASA Live-Stream, wie die Raumfähre Discovery landet. Auch nicht übel.

Offensichtlich?

Heute habe ich Sloppy Joes gegessen und als ich auf die Packung Sesam-Hamburger-Buns sah, las ich die Aufschrift:

Produced in a facility that also handles Sesame products.

Das ist nicht nur relativ offensichtlich, sondern das will ich auch hoffen. Anderenfalls wäre ich besorgt, was die Körner auf den Brötchen denn sonst sind…

Interessant war auch die Packung Erdnüsse, die ich auf meinem (vor- ((der letzte war wegen der Allergie eines Mitreisenden gänzlich erdnussfrei, stattdessen gab es Cracker.))) letzten Flug bekam. Aufschrift:

May contain traces of peanuts.

Dass eine Packung Erdnüsse Spuren von eben selbigen enthalten könnte kam für mich zugegeben auch nur bedingt überraschend.

Und obwohl die Firmen das sicher nur machen, weil Kennzeichnungsgesetze auch im offensichtlichen Fall nicht außer Kraft gesetzt werden, wundere ich mich doch, wieso man dort nicht einfach draufschreibt “enthält Sesam” und “enthält Erdnüsse”. Denn dürfte der “Durchschnittsallergiker” nicht bei einer definitiven Aussage noch viel eher die Finger von einem Produkt lassen, als wenn er von “möglicherweise” “Spuren” liest?

Google Code: Wiki and Download Features

The new options on google code

Yesterday the Google Code project hosting was updated for the first time (as far as I can tell) after its release in July 2006. Two of the major “flaws” in Google’s simplistic approach to Open Source project hosting have been fixed:

  • We were unable to provide downloads of binary releases and similar
  • Projects could not have a documentation webpage or similar

These two issues made Google Code hosting — while being a nice, new thing — overall inferior to the well-established services of sourceforge. And while Google made clear they didn’t “want to hurt SourceForge”, an important decision a young Open Source project faces when it starts is where to put the code and what is best for the project.

Not having any website or possibility to download a precompiled package is not one of the best things for projects, for sure.

With the new features, Google Code has become a real alternative to SourceForge and I imagine in the time to come, Google’s code hosting will steadily grow and get more projects that did not go there before for lack of these features.

A nice thing to mention about the Google Code hosting Wiki is that it apparently keeps its version history in SVN. So going back in time when checking out the source tree will also give you the Wiki status at that point in time. Very neat, if you ask me.

Adding downloads, however, sounds to me like a no-brainer and I am confused why they didn’t have this feature from the beginning. Allegedly, project owners helped themselves by just uploading the release files to the SVN source tree and pointing their download links directly to the HTTP interface of the SVN server. Not too surprising — and that can put quite some load on a repository server. This “feature” is therefore not so much a new invention as it is closing a hole that shouldn’t have been there in the first place.

In any case I am eager to see how the open source community (and sourceforge) react.

Wonderful AJAX Office Tools

Ajax 13, a very young startup from San Diego, has developed an impressive collection of very, very sweet AJAX Office applications:

the Ajax 13 office tools applications

There are a write app as well as a spreadsheet tool which, if they want it to be successful, will surely have to try hard competing with Google’s recently “hyped” Docs & Spreadsheets.

However in addition to that they also have a presentation tool (ajaxPresents) that — judging from my first impression — looks and feels pretty much like the big standalone applications, Powerpoint and OpenOffice. It can also export and import these two file formats, which makes it a brilliant tool to edit presentation slides on a computer where you happen not to have an office suite installed.

But there are even two more on the list: A drawing tool called ajaxSketch (conveniently exportable to SVG) and an online MP3 player called ajaxTunes (if I see it right, it’s Flash, not AJAX, but ah well).

Writely logoAll in all this seems to be a very interesting company to keep an eye on; and I would not be surprised if they made it on the list of Google acquisitions some time soon — just like Upstartle, the company which produced the tool Writely, now part of the aforementioned Google Docs & Spreadsheets.

Link (via Glazblog)