Killerspiele: Amerikanischer Aufschrei in Deutschland
Nach den tragischen Ereignissen in einer deutschen Realschule wird ja in Deutschland, wie das so zu mir rübergeschwappt ist, heftig über ein Verbot so genannter “Killerspiele” debattiert.
Interessant ist dazu eine Umfrage, die in mein Postfach gespült wurde:
Ein Verbot von Gewalt verherrlichenden Computerspielen haben fast drei Viertel der Befragten im ZDF-Politbarometer gefordert. Insgesamt 71 Prozent waren gegen so genannte Killerspiele (…). Gegen ein Verbot wandten sich 27 Prozent.
Während ich der verantwortlichen Forschungsgruppe Wahlen die Repräsentativität der Umfrage nicht abspreche, muss ich doch an dem Bedeutungsgehalt zweifeln. Für wenig überraschend halte ich es jedenfalls, dass nach einem öffentlich bekannten Vorfall dieser Art der Aufschrei nach einem neuen Verbot groß ist.
Denselben Effekt bekommt man schließlich auch wenn man nach einem brutalen Mord eine Umfrage über die Verschärfung von Strafgesetzen macht, oder (weniger dramatisches Beispiel) wenn man nach einer Erhöhung der Politikerbezüge die Leute nach einer Senkung derselben befragt. Übersetzt bedeutet das: “Tut was, damit das nicht nochmal passiert, wir wissen auch nicht was, aber solang ihr was tut, ist gut.” Das hat der “beumfragte” Bürger sozusagen mit den Ministern Schönbohm, Stoiber und so weiter gemeinsam.
Alles in allem riecht das sehr amerikanisch. Read the rest of this entry »
Letzte Woche ging das hier in den USA ziemlich heftig durch die Presse: Unser “Nachbar” auf der anderen Straßenseite, Google, hat die 500 Dollar je Aktie 

Heute Abend wollte ich an einer Diskussionsrunde an der Stanford Universität teilnehmen: Genauer gesagt hatte die German Student Association der hiesigen Uni 
