Elite-Universität Karlsruhe

Forschung an der Uni Karlsruhe; Quelle: Pressestelle der Uni KAWahnsinn. Im spannenden Finale der “Elite-Universitäten” in Deutschland hat sich die Universität Karlsruhe neben der TU und LMU München gegen die Konkurrenz durchgesetzt und darf sich nun offiziell eine der drei Elite-Universitäten in Deutschland nennen. Sieger ist die Wissenschaft und das ganze Hochschulsystem, da sind sich Spiegel und die Zeit einig.

Herzlichen Glückwunsch, Fridericiana!

Das ist ein großes Geschenk für die Lehrenden und Studierenden, und ein gutes Gefühl, dass “Leistung sich lohnt und belohnt wird” (Spiegel) Und für uns Studenten hat es einen Hauch von Genugtuung, dass es nicht nur reiner Hohn war, wenn die Professoren sagten, sie läsen dieselbe Vorlesung parallel an einer anderen Uni, aber sie würden unsere Klausur schwerer machen, man sei ja schließlich an der Universität Karlsruhe.

Unterm Strich geht es übrigens nicht darum, zur “Hochschule der Reichen und Schönen” zurückzukehren. Denn im Durchschnitt war die Hochschulausbildung in Deutschland schon immer sehr gut und soll es auch bleiben. Aber “man muss auch Eliten haben”, sozusagen die Leuchttürme der Spitzenforschung in Deutschland. Einer von ihnen ist seit heute meine Uni.

(siehe auch die Pressemitteilung der UKA zum Thema)

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Restzeitampeln

Wie der Spiegel heute berichtet, geht in diesen Tagen die erste Restzeitampel für Autos in Hamburg in Betrieb. Also eine Ampel, die neben dem roten Licht eine Digitalanzeige hat, wie lange es noch dauert bis es grün wird.

Das halte ich für eine sehr gute Idee.

Hier in den USA gibt es das bei vielen, vielen Fußgängerampeln, dort allerdings anders herum, es wird gezählt wie lange es noch grün ist, damit man nicht mehr losläuft, wenn die Zeit zur Überquerung nicht mehr reicht. Diesen Typ Ampeln hatte man in Hamburg offenbar auch bereits erfolgreich ausprobiert.

Ihre Auto-Ampeln könnten die Amerikaner auf mal ein bisschen aufpolieren: Dass es direkt von rot auf grün springt sorgt regelmäßig dafür dass es, bevor die Leute richtig losfahren, schon wieder rot wird. Die Reaktionszeit geht voll von der Grünphase ab.

Anders herum ist das auch eher seltsam: Wenn es hier gelb wird, sollte man (beinahe) eine gepflegte Vollbremsung hinlegen: Denn wenn die Gelbphase eine Sekunde später vorbei ist, bekommt man nicht nur unmittelbar ein dickes Knöllchen, sondern der Querverkehr fährt auch im selben Moment los (wir erinnern uns: Die haben ja beim Anfahren keine Gelbphase). Das ist richtig schön gefährlich, wie man jeden Morgen im Radio hören kann (“ein weiterer Unfall auf der Blahblub-Straße…”).

Verkehrstechnisch sind die USA wirklich kein Vorzeigeland.

PS: Flickr weiß übrigens, dass es diese Ampeln zum Beispiel auch in Sofia (Bulgarien) und Amsterdam gibt.

(via lawblog)

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