Archive for September, 2006

Google Maps Updated

This was blogged at least a million times today and it was dugg, too. Google updated their photos in Google Maps and Earth all over the world.

This includes high-res pictures of many metropolitan areas. But it was a real pleasure to see that my university city in Germany now comes with the highest possible resolution Google maps has.

Look at the whole downtown area or at an overview of the university campus. That’s amazing!

The pictures, by the way, seem to be from early 2005 judging from the fact that the new 24-hour library which was opened a few months ago is still heavily being built on in the picture.

Downtown Karlsruhe on Google Maps

(via Karlsruhe Stadtblog)

Do you speak Germany?

Gartenzwerg, CC licensed on flickrSo, the World Cup has been over for a while, and even though you Americans probably haven’t become fluent German speakers in the meantime, chances are you will go there on vacation some time.

I even hope you will.

But can you survive in the fatherland? The German Spiegel (“mirror”) Magazine put together a German survival bible for you to practice your German social skills.

Have fun!

(via SF Stammtisch, thanks Jennifer)

Von 4711 und frühen Skandalbüchern

Es ist schon eine Weile her, da trug mich das Schicksal zu einem Estate Sale, also einer Haushaltsauflösung. Das ganze war in der Lokalzeitung angekündigt worden, und so war ich nicht der einzige, der sich in jenes Haus am anderen Ende der Stadt begab. Ich selbst war ohnehin nur als Begleitung engagiert, dementsprechend planlos trat ich ein.

Ein fast schon trauriger Anblick, wie sich so ein Dutzend Leute durch das Hab und Gut eines — nun dauerhaft abwesenden, da verstorbenen — Eigentümers winden, jedes Teil prüfend in der Hand wiegen, und wieder auf den Tisch stellen. Alles hat ein Preisschild, auch die schon angefangene Packung Salz oder die nicht zusammenpassenden Untersetzer.

Betont höflich, aber mit wachen Augen drängt sich eine Schatzsucherin an mir vorbei — ich soll schließlich nicht vor ihr an die kleine Sammlung von G.I. Joe-Figuren gelangen. Was sie nicht weiß, von mir geht keine Gefahr aus. Krieg spielen ist in meiner Generation eher unpopulär.

Mein eher akademisches Interesse gilt mehr den drei, leeren, Literflaschen 4711, die dort im ehemaligen Schlafzimmer stehen. Alte Leute haben auf der ganzen Welt denselben Duft. Interessant, denke ich, ob die Amerikaner wissen, warum sie Herrendüfte cologne nennen?

Bevor ich wieder gehe, werfe ich noch kurz einen Blick ins Bücherregal. Ich erwarte eher nichts Faszinierendes, denn bereits das Überfliegen der Schallplattensammlung hatte mir zuvor keine Erleuchtungen beschert, wenig überraschend in den Häusern älterer Leute. Doch ich soll unrecht behalten. Zwei graue Bücher von Dr. William J. Robinson haben es mir angetan, “die Frau, ihr Geschlecht und Liebesleben” von 1917 und “die Technik der Geburtskontrolle” von 1929. US-Amerikanische Aufklärungsbücher von anno dazumal, die seinerzeit wahrscheinlich einen Skandal ausgelöst und mindestens eine Handvoll Endzeitprediger auf den Plan gerufen haben, klingen interessant.

Ich gebe den geduldig an der Kasse harrenden Damen zwei Vierteldollarstücke und ziehe mit meinen Fundstücken von dannen, in der Hoffnung, sie zerfallen nicht gänzlich zu Staub bevor ich einen Blick hineinwerfen kann.

Paris Hilton nackt

Schön dass Sie hier sind. Wenn Sie auf dem Weg von geile-luder.com zu russenschlampen.de hier vorbeigekommen sind, muss ich Sie aber leider enttäuschen. Denn wenn ich meine bevorzugten nackten Frauen hier abbilden würde, wäre die gute Paris eher nicht dabei.

Hier geht es um Kunst, denn der (mir gänzlich unbekannte, sorry) Graffiti-Künster Banksy hat in Großbritannien ungefähr 500 retuschierte Paris-Hilton-Platten in Läden geschmuggelt, wo sie dann regulär in den Verkauf kamen, bis es jemand bemerkte. Jetzt sucht man bei Virgin und anderen Läden fleißig nach den CDs, um sie aus dem Verkehr zu ziehen (und als Trophäe mit heim zu nehmen, vermute ich mal). Coole Aktion. Und beschwert hat sich übrigens noch kein Kunde über die vertauschten CDs. Warum auch, die werden sicher in Kürze einmal einiges wert sein:

Paris Hilton Banksy CD

(und weil ihr so brav weitergelesen habt, gab es jetzt doch einen Nippel für euch… aber den seht ihr Schlingel ja eh nicht zum ersten mal ;))

Ob diese CDs allerdings einmal so viel wert sein werden wie die AOL 1.0 Disketten, von denen eine jüngst für mehr als 9000 Dollar verkauft wurde, wird sich noch zeigen.

AOL 1.0 Disk, für über 9000 Dollar auf Ebay verkauft

Das Sammeln alter AOL Disketten und CDs war ohnehin schon länger ein recht populärer Sport, und Nachrichten wie diese werden die (nach ihrer Abschaffung seltener werdenden) Scheiben sicher in Zukunft noch beliebter werden lassen… Die Frage, ob Paris ihrer Popularität durch ihre Abschaffung einen Gefallen tun würde, überlasse ich dann aber doch lieber dem geneigten Leser.

(Paris via boingboing, AOL via digg)

Open Source Humor #2

Update on the open source humor post:

In the current issue of Linux Weekly News, somebody wrote an article mentioning the following Python command:

from __future__ import braces

Let’s try:

$ python
Python 2.4.3 (#1, Mar 30 2006, 11:02:16)
[GCC 4.0.1 (Apple Computer, Inc. build 5250)] on darwin
Type “help”, “copyright”, “credits” or “license” for more information.
>>> from __future__ import braces
File “<stdin>”, line 1
SyntaxError: not a chance
>>>

Hm, not bad for a programming language.

(Oh, and if you didn’t understand it, don’t worry, it’s pretty easy: Python uses indentation to distinguish between code blocks, not curly braces like C, Java and others. And they are proud of it.)

Lieblingswörter #4

Oh, lange kein englisches Lieblingswort mehr verlauten lassen. Heute ein “idiom”:

She’s a few fries short of a Happy Meal

Soll heißen?
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Neuer Colani-Truck

Distanzbedingt blogge ich ja nun eher selten aus der Heimat. Aber bekanntlich macht ja flickr die Welt ein bisschen kleiner.

Darum hier ein kleines “woah!” aus der Ferne:

Colani-Truck

Das nenn ich mal ein Flugzeugeinen Truck. Bardusch (ein gewerblicher Textilverleih in meiner Heimatstadt) hat so ein ähnliches Ding zwar schon seit etwa 20 Jahren auf dem Hof stehen, aber der hier ist neu.

Respekt, Luigi!