saved

savedNormalerweise blogge ich nicht über amerikanisches Fernsehen. Das liegt natürlich ein bisschen daran, dass 70% der Sendezeit (gefühlte Zeit…) mit Werbung zugebracht wird, aber auch daran, dass ich mich einfach nicht für das Liebesleben diverser Hollywood-”Stars” interessiere, und die meisten anderen Sachen, die hier laufend breit getreten werden.

Dennoch habe ich ein paar amerikanische Lieblingsserien und ich muss sagen, dass, hätte ich eine Liste, dann wären dort nur eine deutsche TV-Serie (Stromberg) und sonst eine Handvoll amerikanische drauf. Vielleicht (wenn es irgendjemanden interessiert ;)) werde ich auch die anderen auf der Liste hier mal verbloggen. Vielleicht.

Mein jüngstes Findelkind ist eine Serie namens saved. Sie begleitet eine Gruppe Rettungssanitäter durch ihren lustigen, spannenden und interessanten Alltag. Der Protagonist, Wyatt, hat eine bewegte Vergangenheit, diverse Probleme mit Frauen und noch einige Schulden aus der Zeit, als er noch oft Poker spielte — und verlor.
Was die Serie gut macht sind verschiedene Dinge. Auf Anhieb fällt mir zum Beispiel die gute Musik ein: Jede Folge verfügt über einen anderen, hörenswerten Soundtrack, so kommen wir zum Beispiel in den Genuss von The Who, The Police oder R.E.M.; dass sich Serienschreiber so viele Gedanken zur Musik machen, dass es positiv auffällt, ist ungewöhnlich.
Ein interessantes Feature sind auch die Flashbacks, die man bei jedem der Patienten sieht, und die uns — ohne Ton — die Vorgeschichte der Person erzählen, was dem ganzen ein bisschen “Tiefe” verpasst: So lernen wir kennen, wie der Selbstmörder überhaupt erst suizidal geworden ist, etc. Auch das habe ich so noch nicht in einer Serie gesehen und es gefällt mir gut.

Für mich wird die Serie zuletzt daher interessant, wo sie spielt: Ich hatte saved zum ersten mal im New Yorker Fernsehen gesehen und so naiv angenommen, es würde dort spielen. Auch die Geschwindigkeit der Serie roch nach Millionenstadt. Wenigstens da hatte ich mich auch nicht getäuscht: Sie spielt in Portland, Oregon. Am Akzent kann man das übrigens leider nicht erkennen: Im Fernsehen haben die meisten Serien keinen allzu starken regionalen Akzent, wohl um die Zuschauer der jeweils anderen Küste nicht zu vergraulen.

Falls es diese Serie jemals nach Deutschland schafft: Anschauen!



2 Responses to “saved”

  1. 1
    Christian R. Says:

    Das kam mir doch gleich so bekannt vor! Klar haben wir uns das angeschaut! Schade dass es (noch) nicht in Deutschland läuft! Irgendwie geht das ganze in Richtung “House of God” von Samuel Sham! Das Buch ist wirklich lesenswert! Hast du es dir endlich gekauft?! Dr. House steht doch bestimmt auch auf deiner Liste, oder? Und was ist mit Fress-TV? :-)

  2. 2
    fred Says:

    Nein, habe mir das Buch nicht gekauft… habe doch im Moment irgendwie zu viele Bücher und zu wenig Zeit zum Lesen… :-/

    Aber ja, das war echt die Serie die wir zusammen gesehen haben. Dr. House ist übrigens tatsächlich auch auf der Liste, woher weißt du? ;) Die dritte Staffel davon hat übrigens letzte Woche angefangen.

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