Weltenbummeln 2
Ha, heute musste ich doch glatt meine Weltenbummeln-Karte updaten.
Wir sind schon bei 12 (von etwa 200 *räusper*)! ![]()
Ha, heute musste ich doch glatt meine Weltenbummeln-Karte updaten.
Wir sind schon bei 12 (von etwa 200 *räusper*)! ![]()
Als ich vorhin am “Wilson” Studentenwohnheim vorbeilief, plärrte aus einem Fenster im ersten Obergeschoss volles Rohr “Schrei nach Liebe” von den Ärzten.
Sollte es neben dem allgegenwärtigen Rammstein (“Oh, I listen to German music a lot, Rammstein, you know!”) noch eine weitere deutsche Band in die CD-Player der Amerikanischen Jugend geschafft haben?
Interessant.
So, nun ist es also so weit. Nachdem ich ein Jahr an der OSU studiert habe, muss ich nun wieder weiterstudieren.
Fast.
Denn zu meinem Studium gehört nunmal auch ein Betriebspraktikum, sagt die Prüfungsordnung. Und so ist es Zeit für mich, das OSU Open Source Lab und seine “most important racks in Open Source” zu verlassen. Schade, schade.
Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn als Bald-Informationswirt neben dem Studium leidenschaftlich an Open-Source-Software zu arbeiten (und dafür auch noch bezahlt zu werden…) war ziemlich cool. Ich konnte aus der Nähe sehen, was die Open-Source-Welt im Innersten zusammenhält, und ich konnte mit einigen der feinsten Personen zusammenarbeiten, die die Welt des freien Quellcodes zu bieten hat. Nicht zuletzt hatte ich Gelegenheit, dieses Jahr die “OSCON” Open Source Konferenz in Portland zu besuchen. Und überhaupt kam auch der Geek-Faktor nicht zu kurz: Nur wenige Meter entfernt vom Linux Kernel-Masterserver, von Gentoo- und Debian-Servern über Apache bis hin zu phpBB und vielen, vielen anderen zu arbeiten, das bekommt man nicht alle Tage.
Doch da ist auch die lachende Seite. Denn nach einem Marathon von Interviews (wenn ich mich nicht verzählt habe, so etwa 15) bei verschiedenen Firmen (nicht 15, sondern man wird rumgereicht) konnte ich vergangene Woche nun endlich die Entscheidung fällen, wo ich gerne mein Praktikum machen möchte.
Keine Frage, es hat mit Open Source zu tun.
Ab Anfang Oktober habe ich die Ehre, bei der Mozilla Corporation in Mountain View, Kalifornien, als Software Development Intern zu arbeiten.
Ich freue mich drauf.
I am a convinced OpenOffice user. Part of it is because the “old bull” of office suites, Microsoft Office, is expensive, even for students. Even more convincingly, though, MS Office often just plain sucks.
I have worked for a few years as a research assistant, among my major everyday tasks being “please fix my Word document”.
Now admittedly, the people I was working for are not even close to being computer geeks, or experienced wordprocessor users, for that matter. But they happen to have a job that requires them to write. A lot. Sometimes documents with a few hundred pages.
Unfortunately, they never really understood what those predefined formats (header? foot note? page break?) actually meant, so they passionately screwed up their entire document’s formats. Eventually, a few hundred pages later, it turned out that changing a single line’s format for the fiftieth time in a row broke all subsequent 183 pages, requiring them to cry and forward the file to me for help.
Sadly enough, sometimes it was too late. Word had choked itself trying to open the file and left little more than a sad pile of 0s and 1s, unreadable for itself and — oh lovely closed-source formats — unfixable by any other program.
Now another time, one person tried to be smart about it. He used OpenOffice, well, actually StarOffice, because he had heard good things about it. He wrote a 200-page-document and, not surprisingly, he made the same mistakes they all did with Word before. StarOffice became quite slow when accessing that document, and yes, it also crashed a few times. My help was only needed shortly, to redefine some font faces for a few foot notes. Eventually, he was fortunately able to finish his document anyway, and he could successfully publish it. Oh surprise. No sad, useless pile of data involved? No, not this time.
This little story leaves us with two conclusions. If you screw up, you’ll kill OpenOffice just as well, or at least close to the way you do with Microsoft Office. You are still able to absolutely horribly destroy your documents, just like you always did. Nothing new here. But if you do not want to pay several hundreds of dollars for that, you are right at OpenOffice. Not even mentioning the open source file format which guarantees that you will still be able to access your files in 20 years, and not being locked out of your own documents because Microsoft decides not to support an old 2006 .DOC file anymore in 2015.
Oh, and recently, not even Mac users have an excuse anymore to run MS Office on their boxes: NeoOffice, a native, open source clone of OpenOffice for OS X, released their NeoOffice 2.0 beta earlier this week, and it works like a charm.
So what are you waiting for?
Wenn Leute hier irgendwo ausziehen, kann das schon mal vorkommen, dass sie Geld auf die Straße werfen. Das ist ja auch nett, dass man seine Möbel und so weiter nicht in den Müll wirft, sondern für jemanden, der sie gebrauchen kann, an die Straße stellt. Idealerweise mit einem “free” Schild drauf. Oder auch nicht — abgeholt werden sie so oder so.
So haben wir letzte Woche ein Fahrrad eingesammelt, das hinten einen Platten hatte und von seinen ausziehenden Besitzern kurzerhand neben den Müllcontainer gestellt wurde. Und nach kurzem Verhandeln auf dem lokalen “schwarzen Brett” im Internet haben wir auch gleich 15 Dollar aus “Müll” gemacht. Nicht übel!
Das gleiche hätte mit meinem alten Fahrrad passieren können, das ich nun nicht mehr brauche. Hätte. Dumm nur, dass wenige Tage vor dem Verkauf ein besonders witziger Geselle alle Bowdenzüge bei meinem Fahrrad durchgeschnitten hat. War wohl nichts mit verkaufen (ohne danach verklagt zu werden oder so…).
Gut aber, dass man sich bei der oben erwähnten automatischen DiebstahlEntsorgungmaschinerie nicht selbst darum kümmern muss, das Ungetüm loszuwerden.
Nachdem ich es in die Nähe der Straße stellte, war es in weniger als 18 Stunden verschwunden. Ob das wohl auch mit anderen überflüssigen Gegenständen funktioniert? Ich hätte da noch einen alten CRT-Monitor…
Das haben ja schon 1000 Leute vor mir gebloggt. Aber für alle, die es dann vielleicht doch noch nicht gesehen haben und es interessant finden:
Meine Freunde und Kollegen bei der OSU Linux User Group Aliens haben letzte Woche irgendwo ((genauer gesagt, auf diesem Feld)) in Oregon einen Firefox-Logo-förmigen Kornkreis in ein Haferfeld gebeamt.
Die Story hat es in digg, slashdot und seine Freunde geschafft, und auch Spiegel Online ((unten auf der Seite)) hat schon berichtet. Wow!
Die Aktion trägt den Beinamen “take back the field” (eine Referenz zum Firefox-Motto “take back the web”), Anlass war übrigens der 200 Millionste Download des Firefox Web Browsers. Zuvor hatte die OSLUG bereits ein Firefox-Logo auf dem OSU MU Quad (Uniplatz) hinterlassen (“take back the sidewalk”, nach 50 Millionen Downloads) und in Zusammenarbeit mit der lokalen NASA-Forschungseinrichtung einen Wetterballon gestartet (“take back the sky”, 100 Millionen Downloads).
Die Verbindung zwischen Mozilla Foundation und OSU ist stark: So beheimatet das hiesige OSU Open Source Lab etwa die Hälfte der Mozilla-Server und Mozilla ist einer der größten Kunden und Unterstützer des OSL. Zudem beschäftigt die “MoFo” eine gute Handvoll OSU-Studenten in Softwareentwicklung und Systemadministration.
Wahnsinn. Wenn es “web 2.0″-Seiten wie das deutsche FacebookStudiverzeichnis nicht gäbe, dann würde der Mensch ja bekanntlich mangels zwischenmenschlicher Wärme verkümmern. Denn, nur für den Fall, dass man im Jahr 2006 eine Freundschaft nicht mehr über einem gemeinsamen Bier schließt, kriege ich gestern eine Mail, die sich wie folgt liest:
Hallo Frederic!
(jemand) hat deine Freundschafts-Einladung
bestätigt! Ihr seid jetzt Freunde. Du kannst unter
“Meine Freunde” die Seite von (ihm) aufrufen.
Als das wohlig warme Gefühl, nun offiziell einen Freund gefunden zu haben (schriftlich hatte ich das noch nicht oft) langsam wieder dem Alltag wich, drängte sich mir doch gleich ein anderes Bild auf, das ich vor einiger Zeit gesehen hatte:

(Quelle: alles wird gut)
Parallelen reiner Zufall? ![]()