Krieg vor der eigenen Haustür

OSU FlaggenVor dem Gebäude, in dem ich arbeite, wehen die Flaggen des Landes, der Nation und der Uni. Gestern wehten sie auf Halbmast.

Warum?

Nach ein bisschen Graben fand ich im Internet die Antwort: Einer der jüngst im Irak entführten und ermordeten Soldaten der U.S. Army war ein Mitglied der Oregonischen Nationalgarde, und — wie ihr euch sicher denken könnt — OSU-Student.

Schöne, heile Welt. Und wieder einmal passiert für die hiesigen Leute der Krieg vor der eigenen Haustür.

Heute sind die Flaggen wieder ganz oben. Bis zum nächsten mal.

Categories: OSU, USA

Fred zu null

Fred from BrasilAls die Brasilianer gegen Ende des Spiels Brasilien – Australien ihren Fred eingewechselt haben, war mir ja gleich klar, dass der noch ein Tor schießen würde.

Hat er dann auch gleich gemacht, in der 90. Minute.

Auf einen Fred ist eben Verlass :)

Categories: altes Europa

Yes! Yes! Yes! #2

World Cup Fans; CC-licensed from -Tom- on flickr; http://flickr.com/photos/26703796@N00/168563484/
Unglaublich! Als ich heute mit meinem Mädel telefoniere, sagt sie mir ganz beiläufig, dass der World Cup hier im Kabelnetz noch von einem weiteren Sender ausgestrahlt wird:

Einer der zwei mexikanischen Lokalsender hat jedes Spiel der Weltmeisterschaft (außer zeitgleiche, natürlich) im Programm. Mit spanischem Kommentar, natürlich. Und das gute: Selbst mein günstiges Kabelpaket hat diese Sender mit drin.

Jawoll! Jetzt wisst ihr auch, wo ich mich am nächsten Dienstag um 7 Uhr morgens befinde :)

Categories: altes Europa

Noch 4 Tage OSU-Student

checkered flag; CC-licensed by sidehike on flickr: http://flickr.com/photos/sidehike/165344407/
So, das Studienjahr geht doch tatsächlich dem Ende entgegen. Die letzte Klausur ist geschrieben — und sie stand übrigens was das Niveau angeht einer deutschen Klausur in nichts nach.

Heute habe ich den letzten Jazz-Gig des Semesters gespielt, Sachen aus meinem Master-Studenten-Büro ausgeräumt und so weiter.

Die Tageszeitung der Uni ist bereits in die Sommerpause gegangen, und es sieht so aus als würde jeder die Stadt über den Sommer verlassen. Zur Zwischenmiete bekommt man im Sommer Zimmer für unter 200 Dollar.

Aber nicht jeder geht – in einer Woche beginnen die Summer Classes, die nicht nur kürzer und schneller abgehandelt werden als normale Klassen, sondern vor allem für Nicht-Oregonians den entscheidenden Vorteil bieten, dass sie nur so viel kosten wie normale Vorlesungen für die Landeskinder, also etwa die Hälfte. Deshalb, zum Glück, wird es dann doch nicht völlig leer an der Uni.

Und auch ich bleibe noch ein bisschen länger da, denn ich werde wohl mein studienbegleitendes Praktikum hier absolvieren.

Jetzt bin ich nur mal gespannt, ob denn im Oregonischen Sommer auch ab und an die Sonne durch die Wolken blickt. Bis jetzt ist sie jedenfalls noch zu faul.

Categories: OSU