Archive for June 9th, 2006

Yes! Yes! Yes!

Schlimm genug, dass ich zum Anpfiff in der Vorlesung sitzen musste (9 Uhr morgens…).

Mit äußerster Erschütterung stellte ich zudem fest, dass niemand, ja, niemand sich für die soeben begonnene Fußball-Weltmeisterschaft interessierte.

Doch dann, als ich in das Memorial Union Gebäude kam, erblickte ich es: Eine kleine Leinwand, auf der Fußball lief! Jetzt sitze ich hier mit drei anderen Leuten (eine Person davon schläft) und schaue die zweite Halbzeit des Spiels Deutschland gegen Costa Rica. Zur Feier des Tages habe ich mir übrigens aus dem Kaffeeladen hinter mir einen Kaffee besorgt und auf die Frage “French or Costa Rican?” … ihr wisst schon was geantwortet :)
Dass die Bildqualität auf der Leinwand ganz und gar schrecklich ist (Ameisenkolonie?) macht mir auch gar nichts aus!

Update: Hier ein hochqualitatives Foto von der Leinwand, vor der ich gerade sitze.
Germany vs Costa Rica at the OSU MU

Musikalisches

Wie schon angekündigt, gab es ein paar Mitschnitte von Ensembles, in denen ich mitgespielt habe.

Zum Beweis, dass ich mir das Ganze nicht ausdenke ;) hier die Links (nur für begrenzte Zeit, neu, neu ;) )

Der Radio-Mitschnitt des OSU Jazz Ensembles, ausgestrahlt auf KBVR Radio, dem Radiosender der Universität. Download von meinem Platz auf dem Uni-Webserver, wo mein Account aber wohl in ein paar Monaten gelöscht werden wird.

Das Frühlingskonzert des OSU Symphonic Wind Ensemble auf der iDisk unseres Dirigenten, bis der es runterlöscht…

Wenn die Aufnahmen da mal weg sind, fragt mich ruhig nach einer Kopie.

Musikalische Grüße und viel Spaß beim Hören! :)

WWW steht für Wireless-Wirrwar

Manchmal ist das Leben schon ungerecht: Als ich zuerst hier eingezogen bin, hat es so vier Wochen gedauert, bis der Kabelmann kam und uns Internet brachte.

In dieser Zeit kam es schon mal vor, dass man sich an das Fenster stellte, und das Laptop automatisch und völlig ungewollt die Verbindung zu dem Access Point eines Nachbarn aufbaute. Schließlich hatten 5 Nachbarn einen Access Point, und zwei davon waren unverschlüsselt und “offen”. (Einmal fiel das gute Stück dabei auch auf den Boden :( aber das ist eine andere Geschichte…)

Cable and Wireless; CC-licensed on flickr by bartmaguire; source: http://www.flickr.com/photos/bartmaguire/49588918/Jetzt, wo ich schon seit vielen Monaten eine eigene Internetverbindung habe, und mich nur noch die Mikrowelle bisweilen davon abhält, eine Verbindung herzustellen, schaue ich mir nur noch selten an, wie viele Menschen in der Nachbarschaft über einen Access Point verfügen.

Heute aber zog es mein Computer vor, sich statt zu meinem Access Point doch lieber zu dem eines Nachbarn zu verbinden. Also, Liste angeschaut: Mittlerweile 16 Nachbarn (inkl. mir) haben einen Wireless Router. Ein Drittel davon unverschlüsselt. Nicht anders als in Deutschland auch. Was für ein Wireless-Wirrwar ;)
Ein Bekannter hat übrigens zuhause einen zweiten Linksys WRT54G Router stehen, den er absichtlich unverschlüsselt und offen lässt. Jedoch lässt er die ein oder andere statistische Analyse über den ankommenden, ungebetenen Traffic laufen: Und so hat er schon eine stattliche Sammlung an Facebook- und Myspace-Passwörtern angehäuft. (Facebook und MySpace sind “Networking-Communities” und gehören zu den beliebtesten Webservices junger Amerikaner; beide Anbieter haben kein Verständnis dafür, dass man zur Übermittlung von Login-Passwörtern eine verschlüsselte Verbindung benutzen sollte).

Aber wenn ich mir das unverschlüsselte Wireless-Netzwerk in der Uni so ansehe (die “Sicherheit” wird durch Überprüfung der MAC-Adresse abgewickelt), wundert mich schon gar nichts mehr…