Akzentveränderung
September 2005:
- ich: “Eine Pizza… bitte.”
- Bedienung, sofort: “Oh, aus welchem Teil Deutschlands kommen Sie?”
Mai 2006:
- ich: “Eine Pizza… bitte.”
- Bedienung, fünf Minuten später: “Oh, hm, könnte ich Ihnen eine Frage stellen, vielleicht?… Haben Sie einen Akzent?”
Ein bisschen stolz macht es mich ja schon, dass sich das ganz-sicher-deutsch-Stigma zu einem vielleicht-Akzent gewandelt hat ![]()
Ah, Du verleugnest Deine Herkunft.
Nah, nicht direkt, aber mit ein bisschen Glück kann man mich tatsächlich fast für einen Oregonian halten (besonders wegen der lokalen Fahrerlaubnis)…
Den Akzent hört aber natürlich immer noch so gut wie jeder. Nur dass er aus Deutschland kommt ist nicht mehr so offensichtlich
Das könnte allerdings auch daran liegen, dass der Akzent, den Amerikaner für deutsch halten, oftmals eher durch schlechte Nazi-Filme geprägt wurde… Englisch mit typisch deutschem Akzent spricht “Soldat Hans” in diesen Filmen ja eher selten.
Haben die in den Nazi-Filmen auch Pizza gegessen?
Du bist ja anscheinend nur noch am Pizza essen und Espresso trinken. Also ich würd dich jetzt eher für einen Italiener halten
Aber die zwei Akzente auf deinen “E”s bekommen sie nicht! Die bleiben! Wäre doch dramatisch! Dann würde ja ich niemanden mehr kennen der zwei Akzente in seinem Vornamen hat
“Wiii wonts se mannie, Leboffski!”
Guter Punkt. Ausgerechnet ein schwedischer Schauspieler scheint sich ja derzeit in USA zum Vorzeigedeutschen zu entwickeln.