Archive for March, 2006

verrückte Zeitumstellung

Nicht vergessen, die mitteleuropäische Sommerzeit beginnt: Heute Nacht stellt man in Europa die Uhren eine Stunde vor, von zwei auf drei Uhr.

Sommerzeit-UmstellungHier in den USA wird allerdings erst nächste Woche umgestellt. Natürlich auch nicht auf die MESZ sondern von der PST (Pacific Standard Time) auf die PDT, Pacific Daylight Time.

Die Zeitdifferenz zwischen hier und der Heimat beträgt also eine ganze Woche lang zehn, und nicht mehr neun Stunden.

Der Umstellungs-Zeitpunkt der USA soll sich übrigens nächstes Jahr ändern: Die Umstellung soll am zweiten Sonntag im März erfolgen und wäre damit sogar zwei Wochen früher dran als die Europäer, die erst am letzten Sonntag im März umstellen.

Soccer-Freuden

“Soccer is for girls”, sagen sie hier, und ernten damit bei Europäern böse Blicke und manchmal auch ein schlagfertiges “maybe in your country”.

Jedenfalls haben wir heute, um 11:30 Uhr meiner Zeit, der US-Nationalmannschaft einigermaßen gezeigt, wo’s lang geht.

Wir haben diesen Höhepunkt des Tages mit einer wild durchgewürfelten Gruppe aus Deutschen, Amerikanern und Spaniern bei BierCola und Bratwurst begangen, denn auch hier wurde es übertragen, wenn auch nur auf ESPN2, also nicht gerade auf dem besten Sendeplatz ;) Wir hatten jedenfalls Spaß!

Dass die Amis nicht gerade ausgesprochene Fußballfans sind, ist bei der Nationalmannschaft übrigens auch gar kein Wunder.

Macht aber nichts, schließlich kann ja nur einer Weltmeister werden. Und wir wissen ja schon, wer das sein wird :)

Licensed.

Finally I got my Oregon License and from now on, I won’t have to

  • give people my passport
  • take care of the immigration documents not to fall out of it
  • show them which page to look at
  • help them to find the birth date on it
  • wait five minutes until they can finally read it
  • make an evil face to match the photo

anymore.

Yeah :)

I will miss the evil face part, though ;)

Lieblingswörter #2

Lieblingswort Nummer 2 kommt aus dem Uni-Alltag und lautet:

Procrastinator.

Ich bekenne: Ich bin ein kleiner procrastinator. Manchmal. Wenn man mit Projekten überschüttet wird, kann das schon mal sein, dass man bis zwei Tage vor Abgabeschluss procrastinated, um dann den ganzen Haufen Arbeit in einem laaaangen Gruppen-Meeting in der verbleibenden Zeit abzuhandeln.

Auch der Hinweis des Professors, dass er late submissions (verspätete Abgaben von Hausaufgaben über die Homepage der Uni) ohne Punktabzug akzeptiert, klingt für den ein oder anderen wie eine Steilvorlage zur procrastination :)
Na, was heißt’s auf deutsch?
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Computer-Ego

Es war mal wieder Zeit für ein neues Avatar. Wer erkennt mich?

Freds Southpark-Avatar

Writing udev rules, short notes

Today I was connecting a second USB harddrive to my NSLU2.

What you get is a few interesting effects, among them device IDs (/dev/sda, sdb…) changing depending on the order in which you attach the drives. Plus, I added a USB hub, which makes the device names change anyway.

udev plus tux, from the udev pageThe solution for the crazily jumping dev nodes is the udev system, which is part of Linux for quite a while now, but I never really had a need to play with it yet. But the howto is pretty nice and easy to apply.

Still, a few notes:

  • The SYSFS{whatever} rules support wildcards, so that you don’t have to write the whole descriptor if you don’t want to. For example, “Max*” instead of “Maxtor 6” works totally fine. — That’s especially useful since SYSFS{model} descriptors often seem to be filled up with a couple of spaces at the end.
  • Some (all?) USB hard drives in fact don’t consider themselves to be USB devices. So in this case defining BUS=="usb" will not result in any device links to be created at all. I had to define BUS=="scsi" instead. You should look at the udevinfo output as suggested in the “writing udev rules” howto, it will tell you exactly what setup is necessary for your device/drive configuration.

That’s how my two new rules look like (each in one line only):

BUS==”scsi”, KERNEL==”sd*”, SYSFS{vendor}==”Maxtor*”, SYSFS{model}==”L250R0*”, NAME=”%k”, SYMLINK=”usbhd/maxtor250%n”
BUS==”scsi”, KERNEL==”sd*”, SYSFS{vendor}==”Maxtor*”, SYSFS{model}==”Y080P0*”, NAME=”%k”, SYMLINK=”usbhd/maxtor80%n”

If you have any questions, let me know.

If not, have fun :)

Fernwahl

Sieh an! Gerade habe ich meine Briefwahlunterlagen für den Baden-Württembergischen Landtag im Briefkasten gefunden.

Zuvor hatte ich mir die Wahlkarte, die natürlich an mein heimisches Domizil verschickt wurde, durchfaxen lassen, und die Daten darauf in ein Webformular auf der Webseite der Stadt Ettlingen eingegeben.

Da nicht einmal ein Eingabefeld für das Land vorgesehen war, war ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass entweder die Anfrage nicht bearbeitet werden kann oder ich aus irgendeinem sonstigen obskuren Grund keine Unterlagen in die USA geschickt bekomme.

Doch, Respekt: Der Brief kam sogar relativ schnell hier an. Interessanterweise mit dem Stempel eines lokalen Fahrradkuriers, der die Strecke aber wahrscheinlich eher nicht mit Muskelkraft zurückgelegt hat.

Briefwahlunterlagen

Und zu allem Überfluss macht man es mir auch noch relativ leicht, das Kreuzchen zu machen: Diesmal habe ich nur die Wahl zwischen sechs verschiedenen Kandidaten. Da war die Kommunalwahl “ein bisschen” komplizierter.

Ich bin noch nicht sicher, ob ich es im selben Umschlag zurücksenden soll: Er ist so “liebevoll” mit dem handschriftlichen Hinweis “Air Mail” versehen, dass die blauen USPS-Aufkleber, die ich hier auf meine Auslandspost klebe damit natürlich kaum mithalten können.

All der Aufwand für ein kleines Kreuzle – aber so simmer ebbe im Ländle :)