Archive for December 22nd, 2005

Linux vs. OS X on Mac Mini

A Mac Mini does not only look cool, it is also very, very quiet and therefore, recently I got one :) So far it works pretty well and I like it.

However, my opinion of OS X changes over time: When I don’t use it or see somebody else working with it, I like thinking of the “eye candy” user interface and the easiness of usage. Most of the stuff in there “just works”. And, thanks to fink and other extensions, the underlying UNIX (named Darwin) is quite mighty, too. No clicking around in the GUI if you want to grep for something in a couple of code files somewhere. And it does not only work, it also looks good at doing that. In other words: OS X is fun.

Most of the time.
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EU vs. Microsoft

Making the EU angry can become a costly affair:

German news magazine tagesschau reports (for English, see Bloomberg, for example):

Today, the European Commission (the Brussel-based market regulator of the European Union) threatened world’s largest software maker Microsoft with a fine of no less than 2m Euro (~ 2.4 million $) a day if they do not comply with their 2004 court order.

In an antitrust order last year, Microsoft was condemned to pay a fine of 497 million Euro for misusing their market dominating position in the operating system market. They sued, however they still had to fulfill the disclosure requirements of the order:

Microsoft has to disconnect Windows Media Player far enough from the core operating system so that competitors’ products have a realistic chance to be used. Furthermore, they have to reveal exact and complete descriptions of Windows’ interfaces in order for other products to communicate with the OS.

So far, they obviously have not made too much effort to do so (even though Microsoft’s General Counsel claims so).

Maybe MS finally find out that it’s not so much of a good idea to bug the EU rather than cooperate with it. As they might have guessed before, market dominating positions and cartels are much more regulated in the EU than for example in the US. Having a monopoly is considered to imply a great responsibility rather than just “being fun”; MS does not seem to acknowledge this yet. But, if they don’t change their habits… they will be forced.

Sometimes, market regulations have a little weird effects. In this case, however, it could turn out to be beneficial for millions of people, not only in the EU but all over the world.

The case keeps being interesting…

Schlauer USB-Stick

Dass es die Wikipedia neben der normalen Online-Variante auch in diversen Versionen erhältlich ist, ist längst keine Neuigkeit mehr. Die freie Online-Enzyklopädie kann unter anderem als CD, DVD, Druckausgabe und auch in einer mobilen Version für PDAs oder Handies heruntergeladen werden.

Auch die klassischen Enzyklopädien wollen dem natürlich in nichts nachstehen. So gibt es z.B. bereits seit einiger Zeit eine DVD-Ausgabe des Brockhaus.

Neu ist, dass es den Brockhaus auch als USB-Stick gibt. Auch wenn so ein dreißigbändiges Werk im Regal ganz hübsch aussieht, hat die elektronische Ausgabe natürlich den Vorteil, monatliche Updates zu bekommen, und außerdem viel schneller durchsuchbar zu sein.

Wer wissenschaftlich arbeitet, weiß zudem auch, dass man die Wikipedia meistens nicht ohne weiteres als zuverlässige Quelle zitieren kann, allenfalls als “Zusatzinformation”. Denn trotz des hohen Niveaus der freien Enzyklopädie sind die dortigen Schreiber natürlich häufig nicht “vom Fach”. Zitiert man hingegen den großen Bruder aus dem Hause Duden, ist man in aller Regel auch bei etwas altmodischen Korrektoren und Lesern auf der sicheren Seite.

Trotzdem: Der Preis von etwa 1500 Euro für den Brockhaus-USB-Stick dürfte zumindest nicht den durchschnittlichen Studenten zu seinem Käuferkreis machen. Ob er sich – Qualität hin oder her – zu diesem stolzen Preis überhaupt lohnt, ist ebenfalls fraglich. Aber ich bin sicher, bei einer betuchten Minderheit wird er schon seine Liebhaber finden ;)
(via dpa-Pressemitteilung)

Hier ist nicht Berlin

Wenn man ein paartausend Kilometer weit weg ist, ist das persönliche Überreichen von Weihnachtsgeschenken ziemlich ausgeschlossen. Zum Glück kann man aber ja schöne Sachen im Internet bestellen, und direkt an den oder die Glückliche zustellen lassen.

Wenn der Verkäufer es versteht.

Einmal hat es ganz prima funktioniert. Ich habe ein Buch bei Amazon ausgesucht und direkt zustellen lassen. Drei Tage später war es da, und alles war okay.

Bereits im September hatte ich aber im Powells Bookstore in Portland (übrigens der größte unabhängige Buchladen der Welt) einen Jesus Nodder entdeckt. Direkt neben der Moses-Actionfigur im Regal stehend, hat mir die Figur mit dem übergroßen Wackelkopf ganz gut gefallen und schon war das Weihnachtsgeschenk für meinen Bruder gefunden.

Also gesagt getan, so einen Jesus Nodder auf eBay bestellt und als Versandadresse Jean Pierre angegeben. Warten, warten, keine Lieferung. Ist da was schief gelaufen? Auch der Anbieter hat sich nicht auf Emails gemeldet, was ja eher ein schlechtes Zeichen ist.

Jesus NodderVor ein paar Minuten nun wurde das Paket geliefert. Hierhin! Der freundliche US Postal Service Mitarbeiter reicht mir lächelnd das gute Stück und ich denke, na prima. Welchen Teil von Berlin hat der Verkäufer nicht verstanden, das Ber oder das lin?

Also werde ich klein Jesus ein halbes Jahr lang auf meinem statt auf Jean Pierres Schreibtisch stehen haben und er wie ihr muss sich erstmal mit den Fotos begnügen…! :(