Meilen pro Gallone?
Im Fernsehen sah ich heute Werbung, dass Tanken ja immer teurer werde, und man daher bei F*rd eine ganze Menge Autos kaufen könne, die mehr als 25 Meilen pro Gallone Sprit schaffen.
Etwas neugierig, was Amerikaner denn so unter “sparsam” verstehen, fing ich das Rechnen an (huh, krass, Kehrbruch und gleich zwei Einheiten ins metrische System konvertieren!) und komme auf:
25 Meilen pro Gallone sind etwa 9,5 Liter je 100 Kilometer.
Naja, ganz nett. Wenn ich mir aber so die äußerst beliebten Pickup Trucks hier ansehe, brauchen die aber wohl locker das dreifache. Den Eindruck, dass ihnen der “steigende Bezinpreis” weh tut habe ich da noch nicht. Wie auch, bei gerade mal 2,55 Dollar je Gallone (oder: 60 Eurocent je Liter)…
Hm. Der Sprit ist damit natürlich immer noch viel zu billig.
Ich denke, erst wenn der Preis europäische Ausmaße annehmen würde (im Moment ca. EUR 1,20 pro Liter Super-Benzin), machen sich die Amerikaner wirklich Gedanken, ob so eine Spritschleuder mit 8 Litern Hubraum wirklich nötig ist.
Auf der anderen Seite… Hubraum ist durch nichts zu ersetzen — außer durch mehr Hubraum
Jaaa da hast du natürlich recht.
Über mangelnden Hubraum kann man sich bei den vielen “Heavy Duty” Modellen hier auch nicht beschweren (ist mir übrigens ein Rätsel, wieso man, wenn man viel ziehen muss, nicht einen Dieselmotor einbaut).
Allerdings holen die Karossen hier aus den großen Motoren völlig lächerliche Fahrleistungen raus. Es ist zum Weinen. Da werben sie mit 265 PS, und wenn du auf den Tacho schaust, hört er bei 160 km/h auf?