Wohin nur mit all dem Geld?
oder: Wir haben eine Gebühr, doch nur… wofür?
Die Ausstattung der amerikanischen Unis ist erstaunlich. Die Gebäude sehen zwar nicht immer ganz frisch aus (mal abgesehen vom Kelley Engineering Center, dem 55-Millionen-Dollar-Neubau, in dem ich gerade sitze), aber die technische Ausstattung, aber auch die Grünflächen und so weiter sind top in Schuss.
Kein Wunder, fallen doch auf dem Gebührenzettel jedes Studenten (auch auf meinem) solche Pauschalpositionen wie “Building Fee”, “Incidental Fee” und so weiter an. Das ist etwa das selbe wie unser Studentenwerksbeitrag, nur dass man hier generell an “Fees” nicht spart.
Gestern sprach ich mit einem Professor von hier und er erwähnte, dass die Universität, obwohl sie einen enormen administrativen Wasserkopf beschäftigt, immer noch nicht so recht weiß, wofür sie eigentlich noch Geld ausgeben soll. Also werden alle zwei bis drei Jahre die kompletten Computerpools ausgetauscht (der Mac G4 war alt; jetzt sitzen wir an Dual G5 Maschinen) oder selbiger Professor wird mehr oder minder verzweifelt angeschrieben, ob er denn nicht noch Software für sein Institut brauche, sie könne für ihn beschafft werden.
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