Archive for July, 2005

Visit to the constitutional court?

I am just getting a press release (germ.) from the German Federal Constitutional Court (which can be found in direct neighbourhood to the University of Karlsruhe which I attend).

It says that there will be a hearing next week concerning the recent dissolution of the German Parliament. Some MPs sought the Constitutional Court in order to stop early elections.

As it’s so near and I’m going to leave town for quite a long time shortly, I am really tempted to attend the hearing (as part of the public).

I don’t know whether it’s allowed, though – but usually, it is supposed to. :)

Das ganze Bundesverfassungsgericht per RSS

Seit ich vor kurzem die RSS-Feeds des Bundesverfassungsgerichts abonniert habe, bin ich immer mehr begeistert davon.

Es gibt zwei Feeds: zum einen die Entscheidungen – zum anderen die Pressemitteilungen.

Die Feeds enthalten äußerst aktuelle Informationen, ohne dass man dabei auf die üblichen Presseartikel angewiesen ist – denn diese sind je nach Zeitung unterschiedlich stark vereinfacht und erlauben so leider oft nicht, den genauen Grund für eine Entscheidung herauszufinden.

Doch da natürlich nicht alles gleich interessant ist, was die Verfassungsrichter da nach außen dringen lassen, sollte man sich erst die neu reingeschneite Pressemitteilung durchlesen und kann dann nach Belieben das ganze Urteil betrachen – im parallelen Entscheidungs-Feed.

So wird beispielsweise auf interessante Details aufmerksam (etwa, wie das BVerfG im sensiblen Bereich der Äußerungen Rechtsextremer den Schutzbereich der Meinungsfreiheit umreißt: was fällt darunter, was nicht – und was ist zwar deren Meinung, aber trotzdem strafbar).

Ich freue mich schon darauf, wenn die Urteile zu den verschiedenen Verfassungsklagen zur vorgezogenen Bundestagswahl ergehen. Es ist interessant zu sehen, wie die Richter auf die unterschiedlichen Argumente der Kläger eingehen; denn bekanntlich haben verschiedene Leute auch aus ganz unterschiedlichen Gründen Klage eingereicht.

Das BVerfG im 21. Jahrhundert. Sehr schön.

Nie wieder Arbeit, Herr Werner?

Ob Professor Götz Werner (der Gründer der dm Drogeriemärkte und Prof. an der UKA) weiß, wer ihn da “vor seinen Karren spannen” möchte? – Ich bin nicht sicher.

APPDDoch die Pogo-Anarchisten von der APPD, bekannt durch seriöse Slogans wie “Arbeit ist schei*e” oder “Saufen, saufen, jeden Tag nur saufen”, sind ganz begeistert von der Idee Götz Werners, ein (bedingungsloses) Bürgergeld einzuführen.

Unter dem Titel “dm”-Drogerie-Boss fordert Einführung der Jugendrente! veröffentlichen sie einen Artikel, in dem sie die Parallelen zwischen Werners Idee der Trennung von Arbeits- und Gütermarkt und ihrer eigenen politischen Vorstellung erkennen.

Die Bemühungen, ihn zum Eintritt in die “Partei des Pöbels und der Sozialschmarotzer” (Selbstbezeichnung) zu bewegen, dürften gleichwohl nicht von Erfolg gekrönt sein. Wie der (ebenfalls im Artikel veröffentlichte) Schriftwechsel mit der Pressestelle von dm verrät, steht Werner jedenfalls lokalpolitisch eher der FDP nahe (siehe auch hier). Er hatte bei der letzten Kommunalwahl (Zitat: “aus Gefälligkeit”) für die Liste der FDP kandidiert, jedoch ohne tatsächlich gewählt werden zu wollen.

Was man doch für interessante Bevölkerungsgruppen mit seinen Ideen anspricht (immerhin gehört für die APPDler “das Großkapital”, zu dem sie den dm-Chef zählen, nicht gerade zu den engsten Freunden), verwundert wohl nicht nur mich, sondern sicher auch den Professor selbst…

In diesem Sinne, keine Sorge, Herr Werner – solange sich noch nicht Oskar Lafontaine mit Ihnen verbrüdern möchte, ist noch nicht aller Tage Abend! ;)

Ubuntu, ipw2200 und wpa

Powered by UbuntuNachdem es zu diesem Thema etwa 100.000 “Howtos” gibt, von denen die meisten immer nur dann funktionieren, wenn man nicht in die Verlegenheit kommt, WPA zu benutzen, stelle ich hier mal kurz etwas zusammen, das ausnahmsweise funktioniert :)
Nehmen wir einmal an, das Notebook mit Intel ipw2200 WLAN-Karte soll unter Ubuntu Linux mit einem WPA-verschlüsselten Access Point sprechen.

Dafür benötigen wir zunächst eine aktuelle Installation des ipw2200-Treibers sowie des IEEE802.11 Subsystems. Read the rest of this entry »

Saisonbedingte Verschlimmbesserung

Für jede Zunahme der Arbeitslosenzahlen gibt es mittlerweile eine Saison und damit eine Entschuldigung…

So ist bei der heutigen Veröffentlichung der Arbeitslosenzahlen die Anzahl um satte 68000 Menschen gestiegen.

Schuld sind die nicht übernommenen Azubis, die jetzt mit der Ausbildung fertig sind und daher neu in der Statistik erscheinen. Also eine saisonbedingte Verschlechterung.

Vorbei die Zeiten, in denen der Sommer noch zu einer saisonbedingten Besserung geführt hat.

F*ckin Website

Gerade stoße ich bei del.icio.us auf eine Webseite – genauer gesagt auf “f*ck this website.com”.

Was man mit Aufklebern aus langweiligen Schildern so alles machen kann… -

F_ckin Website

Das ist ja teilweise schon so blöd, dass es schon wieder lustig ist ;)
Interessant (gefunden von JP in einem Sprach-Podcast): Die verschiedenen Schimpfworte, die in den USA und hier unterschiedlich aufgenommen werden: Das hier ganz beliebte “Schei*e” könnte man ja etwa mit “F*ck” übersetzen. Oder vielleicht besser mit “Crap”. Oder so.

Wenn man hingegen “shit” sagt, könnte das als allzu vulgär aufgefasst werden. Ich schätze mal, in etwa so, wie wenn man hier als Ausdruck des Ärgers laut “f*cken” rufen würde (ziemlich ungewöhnlich – auch wenn die Wikipedia behauptet, das geschehe “oft”)…

Äh, ja, okay – genug des sinnlosen Wissens für heute. :)

Haustürnervbolzen

Lieber Vorwerk-Vertreter.

Es gibt nichts, nein, wirklich gar nichts – keinen Staubsauger, kein Reinigungsset und schon gar keinen Teppichboden! – was Sie mir verkaufen könnten.

Noch dazu an meiner Haustüre. Während ich gerade unter der Dusche stehe. Und nur rein interessehalber an die Sprechanlage gehe.

Und nehmen Sie mich bitte beim Wort:

Kann ich dann ein andermal wiederkommen?

Ach, können Sie schon. Aber es wird nichts nützen!

Das können Sie ruhig auch Ihren Kollegen sagen, die Zeitungen, Honig, zehn Kilo Kirschen oder drei Paletten Äpfel zum Preis von zwei (wer soll denn so viele Äpfel essen??) verkaufen wollen, wenn die Ihnen in der Auffahrt entgegenkommen.

Und falls Sie zufällig noch jemanden von der GEZ oder den Zeugen Jehovas treffen, können Sie die gleich mitnehmen und gemeinsam ein Picknick machen: Gegenüber stehen zwei schöne Parkbänke. Äpfel zum Essen, Zeitungen zum Lesen (oder andersrum) und den Teppich zum Sitzen haben Sie ja schon.

Aber bitte, bitte, lassen Sie mir meine Ruhe. Sie verschwenden Ihre Zeit. Und – noch viel schlimmer: Meine auch.