Jamba schlägt Wellen


In seinem "Spreeblick" Blog schreibt Johnny aus Berlin über die äußerst dubiose Geschäftspraktik der Firma Jamba, die durch dir Überflutung jugendtypischer Sender (VIVA, MTV und so) mit ihrer Werbung und die gezielte Vermittlung von "Klingelton-Abos" an Minderjährige gegenwärtig geradezu traumhafte Gewinne erzielt.

Das tun sie so erfolgreich, dass das profitträchtige Unternehmen jüngst von Verisign gekauft wurde, die jetzt am Geschäft mit den Klingeltonabos kräftig verdienen. (Verschlüsselt, natürlich. Denn man ist ja vertrauenswürdig im Hause Verisign).

Dass die Geschäftspraktik der neuen Tochter – vorsichtig formuliert – moralisch bedenklich sein könnte, scheint man dort aber nicht zu befürchten. Vielleicht hat das Klingeln der Kasse auch nur die letzten Skrupel betäubt, wer weiß.

Dagegen, dass die Jugendlichen die eigentlichen Abo-Bedingungen wohl in den seltensten Fällen einschätzen können, geschweige denn sie überhaupt zu lesen bekommen (siehe Spreeblick-Artikel), hilft jedenfalls auch nicht der Hinweis "Minderjährige Besteller benötigen die Einwilligung eines Erziehungsberechtigten."

Es sei denn natürlich, diese Zustimmung wird dann auch tatsächlich verweigert.

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